Original vs. Remake (4): Duell Undercover

Schon längst überfällig, habe ich mir nur für MaGo-Filmtipps Departed – Unter Feinden angesehen. Und es tat gar nicht so weh, wie befürchtet. Dennoch folgte ein Kampf mit harten Bandagen in seiner Serie: Original vs. Remake!

Ma-Go Filmtipps

Vs

Einleitung:

Herzlich willkommen zum vierten Fight der Original vs. Remake Series. Nachdem letztes Mal Der Kampf der zwei Schwestern auf dem Programm stand, wird es heute deutlich maskuliner und rauer.

In der linken Ecke, Jahrgang 2002, aus Hongkong und trainiert von Andrew Lau und Alan Mak:

Infernal Affairs

IA

In der rechten Ecke, Jahrgang 2006, aus Boston, Massachussets und trainiert von Martin Scorsese:

The Departed

departed

Als Ringrichter fungieren auch heute wieder Ma-Go und erstmalig auch die liebe Schlopsi. Im Vorfeld gab es Diskussionen, ob Ringrichterin Schlopsi in diesem Duell wirklich subjektiv an die Sache ran gehen würde. Immerhin zeigt ihr BlognameInfernal Cinematic Affairs eine unzweifelhafte Nähe zu einem der Konkurenten. Wollen wir ein mal hören, was sie selbst dazu sagt…

Der liebe Mago war so lieb, mich zu dieser Runde „Original vs. Remake“ einzuladen und dieser Bitte kam ich nur zu gerne nach. Dabei hat er mich doch…

Ursprünglichen Post anzeigen 2.057 weitere Wörter

Media Monday #313

media-monday-313

Ohne viel Vorrede geht’s heute direkt mit dem Media Monday des Medienjournals los.

Privates Update: Der Kurzfilm von uns, mit dem Namen Bitter Fiction und der den inoffiziellen Arbeitstitel „It’s not Neon Demon“ trägt *hust räusper*, wird im Laufe der Woche fertiggestellt und kann ab Mitte Juli im Netz geschaut werden. Natürlich wird es hier auf dem Blog eine ausführliche Präsentation geben und ich kann zudem aus dem Nähkästchen plaudern, was diverse Anekdoten vom Dreh angeht.
Wer am 13. Juli in Mainz rumgurkt, kann auch vorbeikommen und ihn in einem nicht ganz so kinoartigen Audimax in Augenschein nehmen (und noch vier andere Kurzfilme, sowie ein paar Videoessays von uns überaus fleißigen Studenten *fast verschluckt*). Ansonsten bin ich gerade dezent mit zeitraubendem, aber spaßigem Nebenjob und freizeitlicher Prokrastination beschäftigt, oder lese die Abschlussarbeiten von Freunden Korrektur. Ich hätte zwar gerne wieder den Nerv für Filme, aber das dauert noch etwas. Pardon. Zumindest eine Blogkollaboration wird es in absehbarer Zeit geben. Ihr dürft gespannt sein!

So viel zu wenig Vorrede, jaja. ‚Tschuldigung!

1. Blogger-Treffen wie beispielsweise Media Monday #313 weiterlesen

[NCFF 2017] FilmBloggerPodcaster-PowWow-Frühstück via Schöner Denken

Perfect people, perfect location: In diesem Jahr haben uns die Organisatoren von Nippon Connection den perfekten Ort für unser traditionelles FilmBloggerPodcaster-PowWow-Frühstück organisiert: das Atelier in der…

über FilmBloggerPodcasterPowWow: „Ich werde hier bisher ganz hervorragend unterhalten!“ — SchönerDenken

Dies ist der wohl wichtigste Beitrag über die vergangene Nippon Connection in Frankfurt, weshalb [NCFF 2017] FilmBloggerPodcaster-PowWow-Frühstück via Schöner Denken weiterlesen

[Film] Wonder Woman (2017 US/CN/HK)

Der Hype schlägt um sich und DC scheint endlich mal etwas richtig gemacht zu haben: Wonder Woman bläst die Konkurrenz am Box Office förmlich weg. Es könnte also etwas dran sein, an diesem Blockbuster?

In der Tat macht Regisseurin Patty Jenkins vieles verdammt richtig: Die Action ist impulsiv gestaltet und dank der Zeitlupen gleichermaßen intensiv wie imposant in Szene gesetzt, das Rollenverhältnis zwischen Superheldin Diane und Sidekick Steve Trevor spritzig, ohne dabei zu dominant zu wirken und die Hintergrundgeschichte Dianas auf Themyscira ist wahnsinnig mitreißend (manchmal erinnerte es mich gar an Ridley Scotts Gladiator…). Ja mei, damit könnte sich im Prinzip auch enden lassen. [Film] Wonder Woman (2017 US/CN/HK) weiterlesen

Media Monday #311

media-monday-311

Boah, sorry Leute! Ich weiß mittlerweile kaum noch, welcher Tag überhaupt ist, weil ich seit drei Wochen ohne Unterlass unterwegs bin: Nippon Connection (es gibt zahlreiche Podcasts, wo ich zu Gast dabei war, die noch an den Mann gebracht werden müssen), Kurzfilm-Logistik, Kurzfilmdreh, Uni, Schulung für ’nen Job (das CMS Sophora scheint ganz nützlich zu sein…), Kurzfilm-Schnitt und so weiter und so fort. Abends fällt man nur noch ins Bett und verdrängt vor Müdigkeit jeden Gedanken, überhaupt irgendetwas mediales zu konsumieren. Mit Ausnahme der Musik. Aber dazu an anderer Stelle mehr. Jetzt gibt es erstmal spontan den Media Monday des Medienjournals aus der Hüfte geschossen!

1. Worauf ich mich in den nächsten Wochen ja am meisten freue, Media Monday #311 weiterlesen

[NCFF 2017] Wet Woman in the Wind (JP 2016)

Wenn die 17. Ausgabe des Nippon Connection Film Festivals schon unter dem Titel „Ecstasy & Desire“ läuft und zahlreiche 70er Jahre Roman Porno-Filme im Deutschen Filmmuseum auf 35mm präsentiert werden, dann darf natürlich auch keine Review zu einem Film dieser Art fehlen. Auch wenn es sich hier aus Zeitgründen bei Wet Woman in the Wind lediglich um eines von fünf Reboots zu den 70er/80er Jahre Hochglanzsoftpornfilmchen aus dem Studio Nikkatsu handelt. Es ist zeitlich einfach kaum schaffbar, zwischen allen möglichen Locations zu pendeln.

Selten war der Name derart Programm:
Kosuke (Tasuku Nagaoka), seinesgleichen Author von Theaterstücken und Womanizer in Tokyo, hat die Schnauze voll von Beruf und Frauen. Also zieht er ins japanische Hinterland und baut sich dort gänzlich abgelegen eine spartanische Hütte. In der Hoffnung, in Ruhe über den Sinn seines Lebens zu sinnieren, wird die Stille von der aggressiven Shiori (Yuki Mamiya) gebrochen. Sie stellt Kosuke nicht nur in Sachen Geduld auf die Probe, auch sein selbst auferlegtes  Enthaltsamkeitsgelübde sieht sich einer unausweichlichen Gefahr ausgesetzt. [NCFF 2017] Wet Woman in the Wind (JP 2016) weiterlesen

[NCFF 2017] A Silent Voice (JP 2017)

Bereits die sieben Bände umfassende Mangavorlage von Yoshitoki Ōima beeindruckt(e) Millionen von Lesern. Ob national oder auch international entwickelte sich A Silent Voice (OT: Koe no Katachi) schon kurz nach Erscheinen des gleichnamigen Oneshots (einem kurzen Abriss der Handlung in Mangaform) zum Ausnahmewerk japanischer Unterhaltungsliteratur.
Da ist die Skepsis berechtigt, ob ein knapp über zwei Stunden andauernder Animationsfilm aus dem Hause Kyoto Animation der Masse an Stoff gerecht werden kann.

Als sich Shōko vor ihren neuen Klassenkameraden vorstellen soll, blickt sie in die Klasse, als wäre sie in Gedanken woanders. Nach einer erneuten Aufforderung zückt sie ein Blatt Papier, auf dem steht „Hallo, mein Name ist Shoko Nishimiya und ich bin taub. Es freut mich, euch kennenzulernen.“
Schnell wird sie aufgrund ihrer zuvorkommenden Art von ihren Mitschüler(innen) ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt. Sie erhält Unterstützung wo es nur geht, wenn sie aufgrund ihrer Gehörlosigkeit nicht alles vom Klassengeschehen mitbekommt. Doch nach und nach betrachten ihre Mitschüler sie aufgrund ihres Handicaps als Last, weswegen sie zum Opfer des Querulanten Shōya Ishida wird, der eine Mobbingwelle innerhalb der Klasse auslöst. Die Angriffe, die sich zusehends nicht mehr nur auf verbale Aussagen beschränken, entwickeln eine Eigendynamik, die dafür sorgt, dass Shōko die Schule erneut wechselt. Womit Shōya nicht gerechnet hat? Nun wird er selbst zum Außenseiter. Er verliert seine Freunde und den Anschluss an seine Klassenkameraden, sieht sich deftigen Mobbingattacken ausgesetzt und steckt nun selber in der undankbaren Opferrolle.
Jahre nach dem Abschluss trifft Shōya jedoch zufällig auf Shōko. Kann er Buße tun für seine Taten…?
[NCFF 2017] A Silent Voice (JP 2017) weiterlesen

[NCFF 2017] Harmonium (2016 JP/FR)

Einer der schwer verdaulichsten und zugleich beeindruckensten Filme sollte erst gegen Ende der Nippon Connection laufen. Dabei hätte sich Kôji Fukadas Suspensedrama Harmonium, welches sich um Schuld und Sühne dreht, wohl besser als Rausschmeißer geeignet. Diese Pille wäre aber wohl zu bitter gewesen und hätte noch Tage später für Magenkrämpfe gesorgt. So war es also ’nur‘ der vorletzte Film des Festivals, der mit ästhetischer Raffinesse für Furore sorgte.

Werkstattbesitzer Toshio (Kanji Furutachi) lebt ein glückliches Leben: Verheiratet mit seiner Frau Akie (Mariko Tsutsui) und Vater einer Tochter, Besitzer eines ordentlich laufenden Ladens und völlige Harmonie im Leben. Zumindest an der Oberfläche scheint alles makellos. Als dann der mysteriöse Yasaka (Tadanobu Asano) vor Toshios Laden auftaucht und dieser ihm prompt eine Stelle als Aushilfe in der Werkstatt verschafft, wird diese Idylle jedoch einer strengen Prüfung unterzogen…
[NCFF 2017] Harmonium (2016 JP/FR) weiterlesen

Filme, Serien, Literatur und weiß der Teufel was noch…