Die Reise beginnt

 

„Infernal Affairs – Die achte Hölle“ – ein Film, der meinen Filmgeschmack entscheidend prägte
 

Filme bringen den Zuschauer zum lachen, zum weinen, zum nachdenken. Sie können Wut und Zorn erzeugen, einem die ein oder andere (Freuden-)Träne entlocken, man kann sich prima über sie unterhalten und sie lassen uns für ein paar Stunden der Realität entfliehen und in eine komplett neue, unbekannte Welt abtauchen.

Sei es die Nostromo und das Dunkel des Weltalls aus „Alien“, sei es Hongkong in „Infernal Affairs“ oder oder oder. Filme und ihre eigenen kleinen Welten sind so verschieden, da ist für jeden das richtige dabei.

Obwohl ich schon immer ein gewisses Faible für flackernde Bewegtbilder hatte, entflammte diese Leidenschaft erst richtig im Februar 2012. Damals, ich mochte schon immer gerne bombastische Blockbuster mit Sinn und Verstand (ja, sowas soll es auch geben), generell actionlastiges, unerträglich spannende Thriller, eine von Großvatern vererbte Liebe zum dreckigen Western und dumpfe B-Movie Klopper á la Jean-Cleaude Van Damme und ähnlicher Konsorten, habe ich vieles ohne näheres hinschauen in mich aufgesogen. Natürlich hat man schon früh seine Lieblinge und Genrepräfernenzen… Doch ein Film allein sollte meinen kompletten Filmgeschmack entscheidend prägen und mich tiefer in diese Welt des Films ziehen. Die Rede ist vom Hongkong Actionhriller „Infernal Affairs – Die achte Hölle“ aus dem Jahre 2002. Nicht nur ist dieser Film mein absoluter Lieblingsfilm und Namensgeber dieses kleinen, sich noch in Kinderschuhen befindlichen Blogs, sondern auch der Film, der mich mit einer neuen Sichtweise auf das Medium hat blicken lassen. Technische Spirenzchen wie die Bildsprache und die damit einhergehende Atmosphäre und Grundsprache des Films, der Score, das Zusammenspiel der Akteure, sinnvolle und -lose Prequels/Sequels und was es sonst noch alles zu entdecken gibt. Aber nicht nur das. „Infernal Affairs“ hat mir nicht nur die Filmwelt an sich gezeigt, sondern auch die Tore für eine mir vorher unbekannte Filmlandschaft eröffnet. Hongkong, Südkorea, Japan, Indonesien… Okay, jetzt übertreibe ich vermutlich etwas, aber zumindest am HK- und Südkoreanischen Kino habe ich mir seither einen Narren gefressen.
Davon ausgehend folgte in ebenjenem Monat, kurz nach Sichtung von „Infernal Affairs“, die Entscheidung mich auf dem Filmportal moviepilot.de anzumelden, nur um noch mehr über Filme dieser Machart zu erfahren und weitere Vorschläge dieser Art zu finden. Jedenfalls, an das Schreiben habe ich damals noch gar nicht gedacht, aber einmal angefangen kann man kaum noch aufhören, seine möglichst objektiven, im Grunde aber total subjektiven Ansichten über Filme, Personen und weiß der Geier was noch auf der Seite zu verstreuen. Nach und nach lernte ich dann einige Mitglieder der vielfältigen Community kennen, tauschte mich aus und gelangte immer tiefer in die Materie. Und ganz nebenbei entdeckte ich zahlreiche andere Perlen, die ich auf anderem Wege wohl kaum für mich entdeckt hätte. Man hat einfach Spaß.
Und nun, nach langem hin und her folgt nun der Entschluss: Ein Blog soll her.
Irgendetwas, womit ich meine meist weniger geistigen Ergüsse über Filme, Schauspieler oder auch die Menschen hinter der Kamera in die Welt des World Wide Web’s hinaustippen kann. Dabei geht es mir weit weniger um den häufigen Gebrauch von bestimmten Fachtermini der Filmwelt, die meist eh keiner versteht und auf die ich auch gar keine Lust habe, sondern rein um den Spaß an der Freud, um das was mir ein Film gibt oder, sollte er total doof sein, eben nicht gibt.
Hier ist nun also mein kleines Reich der Subjektivität, des Fangirlgehabes und ein Platz für mein Herz für’s Kino.
Ehe ich hier aber noch weiter abschweife: Film ab!

Also denn… schauen wir mal, wo die Reise hin geht.

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3 Kommentare zu „Die Reise beginnt“

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