Media Monday #176

Besser spät als nie… und weil mir gerade danach ist tanze ich gleich zu diesem Song. Was ein Ohrwurm und gleichzeitig ein gebührendes Highlight von Edge of Tomorrow. Ähh, ich meine natürlich Live Die Repeat. Immer diese Namensänderungen… vielleicht sollte ich meinen Blog auch umbenennen. Nee, besser nicht.
Wo war ich noch gleich?
(Ha, so schnell lässt sich eine Einleitung friemeln, die gleichzeitig so fernab vom Schuss ist!)

1. Halloween ist kaum vorbei und morgen geht die Karnevalszeit schon wieder los. Würdet ihr euch als Film-/Serien-/Buch-Figur verkleiden und wenn ja, als welche?
Anders als Halloween hasse ich Karneval. Oder Fasching. Ganz wie ihr es nennen wollt. Es ist nämlich absolut ätzend, direkt an einer Umzugsroute zu leben. Nicht nur des Lärms wegen, sondern weil man automatisch schief angeguckt wird, wenn man anderen erzählt, dass da gerade ein Saloon mit torkelnden Menschen am Fenster vorbeigefahren ist. Ist doch ganz normal?

2. Um beim Thema Kostüme beziehungsweise Make-Up zu bleiben: Stanley Tucci hätte ich in ihrer/seiner Rolle als Paradiesvogel und Talkmaster in Die Tribute von Panem kaum wiedererkannt, denn er sahe einfach schräg aus. Aber irgendwie auch cool. Aber eher schräg.
Warum wird eigentlich immer nur nach Kostümen oder Make-Up gefragt? Noch viel größeren Respekt habe ich vor den ganzen Propsmakern, die sich um die ganzen Kleinigkeiten oder die großen Modelle kümmern dürfen. Tzz.

3. Ganz allgemein gesprochen, ist mir Science Fiction im Moment das liebste Genre, einfach weil alles so herrlich abgedreht sein kann, ohne notgedrungen tiefsinnige Erklärungen abliefern zu müssen.  Außerdem sieht es meistens richtig schick aus.

4. Von Maze Runner – Die Auserwählten hätte ich mir weitaus mehr versprochen, als er/sie/es hat halten können, denn das Endprodukt war einfach kommerzieller Mist. Aber das haben wir ja nun schon zur Genüge durchgekaut…

5. Wenn allerdings Guardians of the Galaxy nicht Preise ohne Ende einheimst, dann weiß ich auch nicht, denn schließlich wird es auch langsam aber sicher Zeit, die gelungenen Comicverfilmungen mit dem ein oder anderen Preis zu würdigen. Meinetwegen auch nur in der Animations-/VFX-Sparte, aber dieses heuchlerische Getue der Academy, sich nur auf „seriöse“ Filme zu fokussieren, ist eh ein Witz. Ansonsten drücke ich Snowpiercer meine Daumen.

6. Jetzt wo es kälter wird und man es sich eher mal mit einem guten Buch gemütlich macht, wozu würdet ihr am ehesten greifen (so denn zutreffend; soll ja immer noch Nicht-Leser unter meinen Lesern geben ;-) )?
Historische Fiktion oder richtig fiese Psychothriller. Wenn es draußen dunkel wird, entfaltet sich eine viel authentischere Leseumgebung, die sehr viel besser als Sonnenschein passt und den Nervenkitzel fördert.
Gebt euch mal die Literaturvariante von Battle Royale von Koushun Takami. Zwar ist die deutsche Übersetzung nicht gerade als gelungen zu betrachten, aber das macht die Handlung ein vielfaches wieder wett.

7. Zuletzt gesehen habe ich Edge of Tomorrow zur Einstimmung auf Interstellar heute Abend und das war in der zweiten Runde wider Erwarten richtig gut, weil mich die Kurzweil doch sehr überrascht hat. Ich hätte nicht gedacht, dass der Streifen beim zweiten Mal auch so gut zündet, wenn nicht sogar noch besser. Und weil der Song so cool ist gleich nochmal:


Ich hoffe ihr habt einen angenehmen Abend und genießt ihn ebenfalls so gut wie ich im Kino. 😉

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10 Kommentare zu “Media Monday #176”

  1. Hach ja, ich fürchte ja, so ein Film wie „Snowpiercer“ wird bei den Oscars in den Hauptkategorien keine Chance haben – LEIDER!

    „Edge of Tomorrow“ fand ich ja auch überraschend gut, auch wenn ich ihn nur einmal gesehen habe.

    Bin gespannt, wie dir „Interstellar“ gefällt, hab bisher noch keine Kritik bei „meinen Leuten“ gelesen…

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    1. Leider^2!

      Kurz zu „Interstellar“: Ich fand ihn ganz okay, zum Ende hin aber vollkommen käse. Mal sehen ob ich über ein paar Zeilen hinauskomme, da mich meine Schreibmuse gerade verlassen hat. Deswegen hinke ich mit meinen Texten z.Z. arg hinterher. 😦

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        1. Er war mir schlicht zu unspektakulär. Nolan hätte so viele Möglichkeiten gehabt (nicht nur visuell) und doch beschränkt er sich selbst zu stark. Das tat schon fast am meisten weh.
          Hab dank, ich hoffe es auch sehr. 🙂

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  2. Oh ja, Science-Fiction wäre wohl auch mein Genre der Wahl gewesen — wäre ich so mutig wie du gewesen und hätte mich auf eines festgelegt… 😉

    Schade, dass dich „The Maze Runner“ so enttäuscht hat. Ich lese ja gerade die Vorlage (noch so 50 Seiten) und bin ziemlich angetan. Die Verfilmung hole ich bestimmt auch noch nach…

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  3. Tucci war in den Tributen von Panem mein persönliches Highlight 😀
    nicht nur sein Kostüm, auch schauspielerisch war das Weltklasse!

    bis zu einem gewissen Grad find ich es gut, dass die Academy auf „seriöse“ Filme setzt
    Guardians of the Galaxy war extrem geil, aber einen Oscar als besten Film? Das würde sich für mich irgendwie falsch anfüllen
    bei den Neben-Kategorien aber (Effekte, Sound, usw.) sind aber zumindest Nominierungen Pflicht

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    1. Musste bei ihm wirklich 2x hinschauen!
      Zur Academy: Jaein. Auf der einen Seite ja, es ist nunmal Fakt dass nicht jeder Streifen einen Preis verdient. Und wie ich schon schrieb: Es muss ja nicht in den wirklich ernsten Kategorien sein, womit ich meine Aussage quais wieder ad absurdum führe, aber ich kann die Russo-Brüder (Captain America 2) voll und ganz verstehen, wenn sie solche Entscheidungen nicht nachvollziehen können, dass diese Filme rigoros übersprungen werden. Und jetzt mal unter uns: Captain America: The Winter Soldier fand ich beileibe nicht schlecht, eher sogar überragend gut.
      Ich finde nur diese Aufteilung in ernste und „nichternste“ Filme falsch. Film ist Film, Und wenn ein Film auf ganzer Linie unterhält, hat er auch ein Anrecht auf einen Preis. Just my 2 cents, aber das ist wirklich ein Feld über das man streiten kann. 😉

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      1. nene, ich glaube wir sind da auf einer Linie 😀

        ich musste nur bei deiner Antwort an einen Artikel denken, der eine stärkere Einbezugnahme des Box Office gefordert und entsprechend Oscars für Twilight und The Fast and the Furious wollte

        Captain America 2 hat Spaß gemacht zu sehen, aber auch bei ihm wäre (wie bei Guardians of the Galaxy) mein Problem, dass es sich einfach falsch anfühlen würde. Nicht rational, ich weiß, aber ich will keinen Superhelden-Film als Bester Film oder Beste Regie

        Bestes Drehbuch, Effekte, Sound, Musik (auch wenn ich die vom Captain nicht mehr im Ohr hab), oder wenn ein Darsteller sich besonders hervortut (Snape beispielsweise aus der Harry Potter Saga hätte einen besten Nebendarsteller verdient) bei denen liebend gern

        PS. 2011 war ich relativ angepisst, weil es The Kings Speech wurde und nicht Inception oder Black Swan oder wegen mir auch True Grit und The Fighter^^

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        1. Na, die Sache mit dem Box Office wäre ja wieder was anderes, was ich aber auch nicht gutheißen würde. Dann wären die Independentfilme ja noch schlechter dran als ohnehin schon.

          Ich kann deinen Gedanken nachvollziehen, doch wo zieht man da immer die Grenze. Das ist halt die Frage. Ich will ja auch gar keine Schwemme an solchen Blockbustern bei den Nominierungen, aber es gibt vereinzelte Fälle, die einfach ignoriert werden, was ich wiederum schade finde. Deinen vorletzten Absatz finde ich entsprechend gut.

          PS: Jepp, Inception fand ich auch sehr viel besser und stimmiger als The King’s Speech. Unterschreibe ich glatt.

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