Media Monday #185

Da habe ich doch tatsächlich den Meda Monday letzte Woche verpasst… überhaupt ist es gerade sehr rar auf diesem Blog geworden, dass es mir schon selbst Angst macht. Leider plagt meinen Rechner die Altersschwäche und mich dazu eine wirklich fiese Schreibblockade. Ich würde nur zu gerne wieder etwas anständiges raushauen, aber bis auf einige Entwürfe klappt es gerade einfach nicht. Bin ja schon am überlegen ein kleines „Round-up“ zu den Filmen rauszuhauen, die ich in diesem Jahr schon gesehen habe, um wenigstens etwas Leben zurück in die Bude zu bringen… Aber bis dahin gibt’s den neuesten Media Monday des Medien-Journals:

1. Das neue Jahr fing ja schon mal [sehr] gut (alternativ: schlecht) an in punkto Medien, schließlich haut mich derzeit die erste Hälfte der fünften Staffel von The Walking Dead schlicht vom Hocker. Hatte ich zunächst noch die Befürchtung dass die Serie nach dem Energieschub in 4.2 wieder abbauen würde, so muss ich zugeben dass ich dieses Serienhoch absolut nicht erwartet hätte. Dabei spielen sich die Macher endlich wieder gegenseitig in die Karten und bauen ihre Charaktere weiter aus, ohne unnötige Zickzacks zu schlagen. Bravo. Hoffentlich bleibt es so!

2. Kristen Stewart (jaja, der ist alt…) hat zwar nur immer ein und denselben Gesichtsausdruck im Repertoire, aber auf ihre Leistung in Camp X-Ray bin ich schon gespannt. Der erste Trailer machte entschieden Lust auf mehr.

3. Keine zwei Stunden, nachdem dieser Media Monday online gegangen ist, beginnen die Golden Globe Verleihungen. Spannend, uninteressant, schlicht egal? Wie ist deine Meinung zu derartigen bzw. speziell dieser Veranstaltung(en)?
Mal davon abgesehen, dass solche Veranstaltungen kaum noch nennenswerte Überraschungen raushauen, tue ich es mir doch immer wieder an. Die Gags werden lauer und jedes Jahr frage ich mich „Wie viele Comedy-Kategorien gibt es denn noch?!“. Naja, wenigstens kann ich mich noch freuen, wenn einer meiner Favoriten gewinnt. Und das war dieses Jahr Eddie Redmayne, der in Die Entdeckung der Unendlichkeit den richtigen Nerv getroffen hat. Starke Konkurrenz, aber ich habe es ihm von Herzen gegönnt.

4. Ein Buch oder Film, das oder den ich nicht bis zum Ende durchgehalten habe, war Third Echelon von Tom Clancy. Vermutlich war ich noch zu jung, aber es war schlicht zuviel Information auf einmal, sodass ich frühzeitig abbrechen musste. Habe es seither auch nie wieder versucht gehabt.

5. Tom Hiddleston ist sicherlich prädestiniert, den Bösewicht zu spielen, schließlich legt er eine Eleganz an den Tag, die zu beneiden ist. Ihn würde ich nur zu gerne mal als intelligenten Bondbösewicht sehen. Es gibt eben einfach einen Grund, warum es heißt, Briten würden die besten Bösewichte abgeben.

6. Wenn Matt Smith nicht ihren/seinen großen Durchbruch feiert, dann weiß ich auch nicht, denn ____ .
Gut, als Doctor Who wurde er (welt-)bekannt, und er hat in der anstehenenden Terminator-Trilogie auch einen größer werdenden Part abgestaubt. Aber der braucht anspruchsvolle Rollen, die den Ticken neben dem Mainstream liegen. Es wäre schade, wenn man ihn dahingehend nur in Blockbustern verwurstet. Smith hat einfach so viele Facetten drauf, dass er mit Leichtigkeit in anspruchsvollen Rollen aufgehen könnte. Ich gebe die Hoffnung nicht auf.

7. Zuletzt gelesen habe ich erneut das Drehbuch zu Frankenstein von Nick Dear und das war wieder so, als würde ich das Stück live vor meinem inneren Auge sehen , weil es einen sehr visuellen und auf den Punkt gebrachten Konflikt verfolgt. Kann ich jedem Theaterinteressierten nur empfehlen.

Sodele, das war es von meiner Seite aus. Wie gewohnt wünsche ich euch einen stressfreien Start in die neue Woche. 😉

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12 Kommentare zu “Media Monday #185”

    1. Hach, eigentlich wollte ich sowas nie machen. Aber manchmal muss man wohl zu ungewollten Mitteln greifen. (Oder ich sollte wieder ins Kino gehen, bei sowas läuft es besser… da kommt ja gerade wieder eine Filmwelle Ende Januar auf uns zu…)

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  1. Amen zu Nummer 5!

    Hast du Matt Smith in „Christopher und Heinz – Eine Liebe in Berlin“ (sorry, aber ich musste einfach den deutschen Titel nehmen. *lach*) gesehen? Das war ja das erste was ich mit ihm gesehen habe.

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  2. Nummer 5 hatte ich leider schon so halb bei dir gesehen, bevor ich meinen Beitrag geschrieben habe, deswegen hab ich mal jemand ganz anderen genommen… Aber nachträglich hab ich jetzt doch noch eine weitere Jaguar-Werbung (zusätzlich mit Mark Strong und Ben Kingsley) mitreingenommen. 😉 Ich beantrage außerdem hiermit, dass Tom Hiddleston 2016 (2015 ist bei mir schon zu voll) in London Theater spielt!

    Ja, das „Frankenstein“-Drehbuch ist einfach fantastisch! Heißt das, dass du – trotz Schreibblockade – an dem Theater-Review schreibst? 😉

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    1. Uhja, die beiden passen thematisch natürlich auch. Mark Strong gefiel mir ja in „Welcome to the Punch“ richtig gut, auch wenn der Film im Endeffekt leider nur Mittelmaß wurde. Überhaupt finde ich ihn immer besser.

      Solange es wieder übertragen wird, ist es mir egal wann er wieder auf der Bühne steht. Auch wenn so ein Besuch in London natürlich das Tüpfelchen auf dem i wäre.

      Hehe, ja. Versprochen ist versprochen. 😉 Es fehlt zwar noch an Details, aber das Grundgerüst steht bereits. Wird also nicht mehr allzu lange dauern. Wird aber wieder umfangreich, das nur als Warnung. 🙂

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      1. „Welcome to the Punch“ ist meines Erachtens der schlechteste Film, den ich mit James McAvoy gesehen habe, aber Mark Strong (neben James) ist toll! Habe gerade mal seine IMDb-Daten angeschaut: der hat in seinem „zarten Alter“ von 51 Jahren 84 (!) Credits in der Rubrik „Actor“! Das ist doch locker der meistbeschäftigte britische Schauspieler!?!! Kein Wunder, dass er erst 2014 endlich mal wieder auf die Theaterbühne ging (nach 12 Jahren Pause). Oh, ich bin so gespannt darauf, ihn „live and up-close“ zu sehen: http://singendelehrerin.wordpress.com/2015/01/03/fundstucke-15-mark-strong-in-a-view-from-the-bridge/ 🙂

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  3. Zu Nummer 5: Chris Hemsworth hat mal in einer Talkshow folgende Anekdote erzählt. Bei der Promotion für Thor haben die weiblichen russischen Fans nicht ihn, den blonden Schönling bejubelt, sondern Tom Hiddelston. Hemsworth stellte die Theorie auf, dass die Russen ein Herz für böse Buben hätten. Sie fühlen die Tragik der Figur in ihrer eigenen Geschichte wieder.
    Zur Not könnte Hiddelston immer nach Russland auswandern – sie würden ihn mit offenen Armen empfangen! 😉

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  4. Mit Tom Clancy kann ich mich aufgrund des starken Militärfokus aber auch nicht so wirklich begeistern. Die Filme gehen ab und zu, aber das alles im Detail zu lesen? Nee, muss nicht sein…

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