[Serie] Trinity Blood (2005 JP)

Ich hatte gehofft bereits wesentlich früher eine Review zu dieser doch sehr eigenwilligen Vampirserie schreiben zu können, aber es hat nicht sollen sein. Wie dem auch sei, jetzt ist es so weit!

Handlung

Die Welt wie wir sie kennen existiert nicht mehr. 500 Jahre nach dem Weltkrieg sieht sich die Bevölkerung der Erde in unbestimmter Zukunft gespalten: Die Menschen und Vampire, getrennt durch ein Kaiserreich. Es droht ein erneuter Krieg um die Vormachtstellung zu entflammen und der Vatikan tut alles daran, diesen zu verhindern. Mit einem letzten Aufbäumen und der Entsendung des Paters Abel Nightroad hoffen sie, ebendies zu vermeiden.

Die Serie

Puh. Ich will ganz ehrlich sein: Einer der Gründe, warum es so ewig gedauert hat diesen Text zu verfassen, ist in dem simplen Grund versteckt, dass ich mich trotz großer Vorfreude auf die Serie doch sehr schwer mit ihr getan habe. Aber der Reihe nach.
Trinity Blood stammt aus dem Jahr 2005 und vereint Fantasy mit Horrorelementen, garniert diese mit einem kleinen Teil Steampunk und spinnt viele kleine Intrigen, die nicht nur religiös motiviert sind, sondern schlicht und ergreifend gegen die Unterdrückung der eigenen Rasse rebellieren. Obwohl der Vatikan und somit die katholische Kirche einen Bärenanteil in der Serie tragen und dieser hier über militärische Befugnisse verfügt, ist es erfreulich, hier nicht mit der Religionskeule erschlagen zu werden. Der Vatikan, angeführt von einem viel zu jungen Papst, der stets von seinen beratenden Stellen aufgrund seiner mangelnden Autorität übergangen wird, kocht in vielen Küchen. Dabei sind die Führungspersönlichkeiten vielleicht zu großen Teilen nach Macht bestrebt, die sie gegenüber den Vampiren als selbstverständlich und von Gott gegeben erachten, aber auch die Völkerverständigung nimmt einen nicht minder großen Teil der Geschichte ein. So sind allein dort schon viele Spannungen vorprogrammiert. Doch damit nicht genug. Der Waffenstillstand zwischen Menschen und Vampiren droht zu kippen, als Anschlagspläne bekannt werden, welche hohe Posten auf beiden Seiten zum Ziel haben. Wenn diese Attentate gelingen, dann droht erneut ein heftiger Krieg auszubrechen, der vielleicht sogar das Ende der Welt bedeuten könnte. In diesem politischen Minenfeld müssen Pater Abel Nightroad, ein Vampir in den Diensten des Vatikans, und sein aufgegriffener Schützling Esther Blanchett mit Obacht agieren und die Situation nach bestmöglichem Streben entschärfen.

Die Serie lässt sich als ziemlich schrullig bezeichnen. Pater Abel ist nicht nur verfressen wie sonst etwas, sondern auch ziemlich verwegen und tollpatschig. Man möchte kaum glauben dass er die Speerspitze der Eliteeinheit AX des Vatikans bildet, welche unter der Schirmherrschaft Herzogin Catherina Sforzas agiert.
Es ist am Anfang alles etwas arg überzogen dargestellt, und der Spagat zwischen Witz und reiner Absurdität kann nicht immer gemeistert werden. Wer sich damit nicht arrangieren kann, wird an den ersten paar Folgen ordentlich zu knabbern haben. Denn obwohl das grundlegende Handlungsgerüst früh ersichtlich wird, verliert sich Trinity Blood in den ersten 10-12 der insgesamt 24 Episoden in Monster of the Week-ähnlichen Fällen, auf die im weiteren Verlauf zwar immer mal wieder beiläufig zurückgegriffen wird, während die eigentliche Geschichte erst wesentlich später beginnt. Wer diesen holprigen und fahrigen Einstand allerdings überwindet, wird mit einem spannenden politischen Ränkelspiel mit religiösem Touch belohnt, welches durch nötigen Ernst überzeugt und gleichzeitig mit einer emotionalen Härte einschlägt, die man so vielleicht nicht erwartet hätte. Denn wie heißt es so schön? Man solle ein Buch nicht nach dessen Einband verurteilen. Der schrullige Abel mag vielleicht einen gemächlichen Ersteindruck hinterlassen, doch sobald Gefahr im Verzug ist, kann er auch ganz anders. Und weder Mensch, noch Vampir, noch die Geschichte selbst können ihn aufhalten. Und diese Geschichte ist von Macht getrieben, von Schuld und Sühne, von Gewinn und Verlust der Liebsten. Und ein fest verankerter Bestandteil der biblischen Kultur.

Vieles wird hier leider als gegeben betrachtet, wodurch sich der Zuschauer auf einiges selbst einen Reim machen muss. Dadurch wiederum wirkt das Setting zwar interessant, aber es bleibt auch größtenteils hinter seinen Möglichkeiten zurück. Denn was alles möglich gewesen wäre, hätte man von vornherein einen geradlinigen roten Faden gesponnen, zeigt sich im Highlight der Serie: Dem Mittelteil. Wenn die Reise nach Byzantium, genauer gesagt Konstantinopel, geht, einer Stadt in der die Vampire leben, dann wird dem Zuschauer wunderbar vor Augen geführt, wie detailliert und pfleglich das gesamte Wordlbuilding hätte aussehen können. Man verliert sich gerne in der Schönheit dieser von Nebel umgebenen Stadt und zugleich wirkt auch alles sehr viel flüssiger in der Erzählung. Hier finden sich so viele Höhepunkte, dass es einem schier den Atem verschlägt. Vielleicht verliert es sich zuweilen etwas im Kitsch, aber das sei verziehen, wenn die Geschichte endlich ihrem Weg folgt, ohne dabei in unzähligen Nichtigkeiten auszuschweifen. Ja, genau hier hat mich Trinity Blood dann doch packen können und bis zur letzten Folge nicht mehr loslassen wollen. Endlich werden nicht mehr zahlreiche Figuren neu eingeführt, endlich wird sich auf das besonnen, was erzählt werden soll und vor allem auch will. Da ist es schon fast wieder schade, wie überhastet sich dieser zwieträchtige Kampf zwischen Menschen und Vampiren, von denen einige gar nichts wissen wollen und sich nicht daran stören Seite an Seite mit der anderen Rasse zu leben, sein Ende findet.
Es folgt Twist auf Twist, Schlag auf Schlag und die sorgsam eruierten Ereignisse überschlagen sich völlig. Das große Finale, welches auf Pompös getrimmt ist, wirkt wie aus dem Ärmel geschüttelt und lässt unfreiwillig einen abhetzten Eindruck entstehen. Vielleicht sei dies der Light-Novel-Vorlage (Autor: Sunao Yoshida | Illustration: Thores Shibamoto) sowie der Mangavorlage (von Kiyo Kujō) geschuldet, die sich alle etwas unterscheiden und ich daher nicht genau zu sagen vermag, ob etwaige Antworten in den jeweils anderen Ausgaben zu finden sind. Doch hier bleibt ein fahler Beigeschmack am Ende und man hofft inständig auf eine Fortsetzung der Geschichte, um sie auch in ihren letzten Ausläufern einigermaßen nachvollziehen zu können.

Das Handwerkliche

Findige Leser haben vielleicht schon gedanklich die Brücke zu einem anderen sehr bekannten Horroranime geschlagen. Da sich auch für Trinitiy Blood das Animationsstudio GONZO verantwortlich gezeigt hat, verwundert die Verbindung nun wirklich kein bisschen mehr. Denn vier Jahre vor dieser Serie gab es bereits einen Anime, der mit ähnlichen Motiven hantierte: Hellsing. Diese Einflüsse sind Trinity Blood nicht abzusprechen. Ein Vampir in den Diensten einer kirchlichen Institution, was einem Paradoxon entsprechen müsste, würden sich die beiden nicht so gut verstehen. Als Gegenspieler kommt eine unbekannte Gruppe ins Spiel, die ihre Motive erst nach und nach offenbart und einen Krieg zwischen beiden Gesellschaftsformen entfachen möchte. Die Darstellung der Gewalt, die sich sehr ähnelt – hier jedoch nicht zelebriert wird – sondern verstärkt passiv stattfindet, als reines Hilfsmittel zum narrativen Nutzen. Man könnte sich die Mühe machen und noch viel mehr Parallelen aufzählen, stattdessen halte ich aber lieber fest, dass diese frappierenden Ähnlichkeiten vorhanden sind, man sich nach kurzer Umgewöhnungszeit aber beinahe vollkommen vom Gedanken an besagte andere Vampirserie lösen kann. Trinity Blood schlägt vollkommen andere Töne an und lebt von der Welt selbst, in der es spielt und profitiert in der Hinsicht vom ganzen Drumherum, was es zu erzählen hat.
Die Animationen sind fluent, die Hintergrundzeichnungen in Ordnung. Ein Highlight der Animationswelt ist diese Serie für ihren Stand aus 2005 gewiss nicht, denn allein die vollkommen unnötigen 3D-Rendereien verderben jede noch so gute Szene. Dafür ist vieles auf pompös getrimmt, die Figurendesigns mit ihren Gothic-Lolita beeinflussten Klamotten wissen zu gefallen und vertreiben in jeder Szene die Gedanken an unzureichende Elemente. Die Charakterzeichnungen sind ebenfalls gelungen, auch wenn in der Fülle an Figuren zunehmend markante Merkmale wünschenswert gewesen wären, die für den feinen Unterschied gesorgt hätten um nicht vollends den Überblick zu verlieren…

Für die Musik zeigt sich Takahito Eguchi verantwortlich, der eine enorme klangliche Vielfalt einstreut. Von Orgelklängen und choralen Einschüben, welche stets das Kirchliche betonen, hin zu elektronischen Spielereien des Steampunkmotivs, bis hin zu bassig groovigen Tracks, die durchaus an den Fusionjazz eines Yasushi Ishiis und somit auch an den lässigen Vampir Alucard aus Hellsing erinnern, ist wahrlich alles abgedeckt, was in der unersättlichen Welt der hochtechnologisierten Welt vorzufinden sein könnte. Und das Schöne daran: Es ist einmal einer dieser wunderbaren Scores, die nicht das Bedürfnis verspüren, dem Zuschauer sämtliche Gefühlslagen diktieren zu müssen. Es gibt zwar zwei bombastische Leitmotive, welche immer wieder passend die Actionszenen ankündigen, aber ansonsten gelingt Eguchi ein schwelgerischer Soundtrack, der lediglich dem Sinn folgt, die Bilder mit passender Musik zu untermalen, was diesen Anime dankenswerter weise abzurunden vermag.

Kommen wir also zum letzten Punkt: Der Synchronisation.
Hier gibt es einige bekannte Stammsprecher zu hören und in den prägnanten Sprechrollen finden sich glücklicherweise passende Stimmen. Beispielsweise Claus-Peter Damitz, der mit einer unglaublich lockeren Art dieses unschuldige und unsichere eines Pater Nightroads spricht, oder die wunderbar tiefstimmige Tolilah Jonas als Herzogin Catherina Sforza, deren Stimme bereits im Anime Noir ein Ohrenschmaus war…
Auf der anderen Seite gibt es aber leider auch die ein oder andere Rolle, die etwas lustlos oder gar unpassend besetzt wurde. Auch bei den Kindern wird das Höhenlastige sehr strapaziert, aber gerade das hat man ja leider ohnehin viel zu oft, weswegen es auch gar nichts mehr bringt, hier zur Kritik anzusetzen. Was bleibt, ist eine durchwachsene Synchronisation, wie sie zu dieser ebenso durchwachsenen Serie ganz gut passt.

Heimauswertung

Bereits am 28. August veröffentlicht, hat es sich Nipponart mal wieder nicht nehmen lassen, der Serie eine Blu-ray Auswertung als Collector’s Edition zu spendieren. Wie bereits alle zuvor besprochenen CE’s kommt auch diese Version im Nova Slipcase, glücklicherweise sogar mit einem stabileren Hardcover als üblich daher. Auf den Innenseiten befinden sich wie gehabt schicke Artworks zur Serie (auf der Frontinnenseite leider mit aufgedrucktem FSK 16 Logo), und neben den vier Blu-ray Discs gibt es außerdem einen Sticker mit dem Motiv des Hauptcovers, sowie ein Booklet, welches einige der Hauptfiguren näher beleuchtet. Da sich dort Spoiler befinden, solltet ihr mit dem Schmökern warten, bis ihr mit der Serie durch seid…  Danach erwartet euch ein sechseitiges Interview mit Thores Shibamoto, dem Original Character Designer der Serie. Sonstige Extras auf den Discs gibt es lediglich in Form des blanken Openings und Endings.
Die Tonspuren beschränken sich wie immer auf Deutsch und Japanisches DTS-HD MA 5.1 und zuschaltbaren deutschen Untertiteln. Ein kleiner Wermutstropfen wie ich finde, denn zu gerne hätte ich einen kurzen Blick in die englische Tonspur erhascht, wo doch in den Credits Troy Baker als Abel Nightroad genannt wird. Den Videospielveteranen unter euch dürfte er ja ein nicht zu verachtender Begriff sein.

Fazit

Trinity Blood macht sich selbst das Leben schwer. Es wäre eine fabelhafte Kost gewesen, wäre es der Geschichte gelungen, sich nicht in zu vielen Einzelheiten zu verrennen, welche die Handlung gerade in der ersten Hälfte so undankbar ins Schlingern geraten lässt. Denn was alles möglich gewesen wäre, das offenbart sich erst nach einiger Mühe im Mittelteil, belohnt den Zuschauer dann aber wenigstens mit einer facettenreichen Erzählung und bombastischem Weltenbau, in dem man sich nur zu gerne verliert. Handwerklich hingegen überzeugt der Score auf ganzer Linie, sowie die sich aufgestaute emotionale Wucht, mit der diese Vampirsage einschlägt, nachdem sie doch erst einen leichtfüßigen Anime für zwischendurch versprach. Aber wir wollen mal nicht päpstlicher sein als der Papst, denn Trinity Blood bekommt noch die Kurve und mausert sich dadurch zu einer sehenswerten Serie. Zwar mit Abstrichen, aber dafür lockt die kontrastreiche Art dieser Serie doch zu sehr, als dass man einen längeren Groll gegen sie hegen möchte.

7/10 Punkte

Trinity-Blood---CoverTrinity Blood [トリニティ・ブラッド]
Jahr: 2005 JP
Genre: Action, Supernatural, Vampire
Regie: Tomohiro Hirata | Drehbuch: Atsuhiro Tomioka, Kiyoko Yoshimura, Yuuji Hosono
Animationsstudio: GONZO
Opening: Dress (BLOOD TRINITY MIX) – BUCK-TICK
Sprecher:
Abel Nightroad – Hiroku Touchi – Claus-Peter Damitz
Esther Blanchett – Mamiko Noto – Maren Rainer
Catherina Sforza – Takako Honda – Tolilah Jolas
Tres Iques – Kazuya Nakai – Andreas Borcherding
Ion Fortuna – Junko Minagawa – Daniel Schlauch
Dietrich – Ken’ichi Suzumura – Dirk Meyer
Astharoshe Asran – Michiko Neya – Kathrin Gaube
Radu Barvon – Katsuyuki Konishi – Stefan Günther
Isaak – Keiji Fujiwara – Reinhard Brock
William Walter – Tooru Ookawa – Fabian von Kitzling

Bilder © 2005 Trinity Blood Partners

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30 Kommentare zu “[Serie] Trinity Blood (2005 JP)”

  1. Die Ähnlichkeit zu Hellsing sieht man auch am Charadesign des Anime, das war mein erster Gedanke, noch bevor du es schriebst. *stolz bin* 😉

    Ansonsten, hach, du und Miss Booleana, ihr seid ja gerade voll im Animefieber, nicht schlecht! Wobei ich zugebe, dass ich auf Last Exile sehr gespannt bin,während mich Trinity Blood nicht so recht reizt, weiß auch nicht. Record of fallen Vampire hat mir vorerst für den Asia-Vampir-Fix gereicht. 😀

    PS: Du und die Miss, ihr bringt mich zudem ins Grübeln, ob ich nicht auch mal ne Rezension schreiben sollte, Material wäre genug da. ^^

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    1. So schauts aus. *auf die Schulter klopf* 🙂
      Ja, sorry. Gerade kommen richtig viele Serien (und Filme) rein. Wobei Miss mehr abseits des Mainstreams zu schauen scheint. Was sie letztens vorgestellt hat finde ich jedenfalls sehr ansprechend.
      *gnarf* Mit Last Exile hätte ich schon längst angefangen, wäre die Pressung der ersten Disc nicht fehlerhaft! Der Ersatz sollte die Tage eigentlich eintrudeln…
      Hehe, hier ist sowieso das Vampirfieber ausgebrochen, auch wenn ich das jetzt erst bewusst wahrnehme. Eigentlich kaum mein Metier, aber auf die Serie hier hatte ich vorneweg halt richtig Lust. 😀
      Record of fallen Vampire sagt mir nüscht, ich fürchte ich muss googlen. *nein… will nicht…* 😛
      Nur zu! Bin gespannt was du so auszugraben hättest!

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      1. 🙂

        Ach, iwo, passt schon. Ich find nur euer Timing ziemlich gut, versuche diesmal aber, meinen Geldbeutel gegen euch zu verteidigen. 😛
        Ob deine Vampire jetzt so Mainstream sind, naja, ich weiß ja nicht, vielleicht, wenn sie glitzerten. 😉
        Jedenfalls find ich eure Tips ziemlich gut, und da sind auch immer mal wieder Sachen dabei, die mich auch reizen, so wie eben Last Exile, was auf meiner Wunschliste ganz oben steht. 😳

        Ja, das mit der fehlerhaften Disc hab ich gelesen, das ist echt ärgerlich sowas, zumal bei den Preisen! Glücklicherweise wird der Ersatz ja kostenlos verschickt, aber das dauert trotzdem.

        Wie jetzt, Vampire sind nicht dein Metier? Oder eher Anime? 😉

        Record of fallen Vampire ist meines Wissens nach nur ein Manga, aber war ganz unterhaltsam. So als guilty pleasure. 😳

        Mal schauen, ich möchte vorher noch die Einträge zu Taniguchi hinbekommen, aber irgendwie knabbere ich nur dran, anstatt zuzubeißen. *seufz*

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        1. Musste auch schmunzeln. Als ich ihren Beitrag sah war ich gerade erst am tippen. 😀
          Joaa, naja. Trinity Blood kennt man eben doch schon eher.
          Ganz genau. Und kurz vorneweg: Die deutsche Collectorsedition ist echt schick. Das Booklet ist wertig und gute 80 Seiten dick, mit ganz vielen Konzeptzeichnungen und so. *Werbung mach* 😉
          Naja, Fehlpressungen kommen immer mal wieder vor. Ist zwar wirklich ärgerlich, aber meines Wissens nach war die Box noch nicht einmal im Handel, als sie gleich die Möglichkeit nach Ersatz angeboten und flott bearbeitet haben.
          Ne, wirklich Vampire. Klar, hier und da gefällt mir die Thematik, aber den Klassikern konnte ich nie wirklich etwas abgewinnen. An Bram Stoker’s Dracula erinnere ich mich bspw. kaum noch. 😉
          Och, Manga ist auch gut.
          Hihi, Glück gehabt dass du sie noch nicht fertig hast, sonst wäre mir möglicherweise etwas entgangen. Jetzt ist hier wieder Vollgas auch mit dem Lesen von euch angesagt!
          Alternativ musst du eben doch erst etwas über Anime schreiben, damit die Muse wieder in Fahrt kommt. 🙂

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          1. Seelenverwandtschaft? 😀
            Ich kannte den Film, von dem die Miss schrieb (man, das hört sich irgendwie mies an, aber einfach nur „Booleana“ tut es auch nicht so recht…), tatsächlich, weil der im TV lief, ich aber einen großen Teil verpasst hatte und nichtmittendrin einsteigen wollte. Während Trinity Blood… *pfeif* 😉

            Ach, siehste, die Collectors-Edition schaut schon fein aus. Auch wenn ich – sorry, Frankreich halt – die französische hätte haben können, die auf BluRay beide Staffeln sowie ein 128-seitiges Artbook und zwei 28seitige Booklets enthielt. Und das wäre immer noch günstiger als die deutsche Version gewesen. :mrgreen:
            Schau mal rein: http://www.amazon.fr/Last-Exile-Int%C3%A9grale-Saisons-Collector/dp/B00OYUHO6U/ref=pd_sim_sbs_74_1/278-6530667-1736341?ie=UTF8&refRID=19XXG2CR8VXZTNTPXDBP&dpID=512Izek09lL&dpSrc=sims&preST=_AC_UL160_SR114%2C160_

            Da ich aber auf mehr als nur eine Serie hoff(t)e, hab ich nur die Standardvariante auf DVD auf die Wunschliste gepackt. 😉

            Immerhin, das find ich richtig gut, dass sie so schnell und problemlos Ersatz anbieten.
            Dracula ist toll, hab ich schon mehrfach gelesen, auch wenn man erst wieder in den Schreibstil mit Briefen und Tagebucheinträgen finden muss, das liegt uns ja etwas ferner.

            Ahahaha, dann mal viel Spaß beim Nachholen, ich setz mich dann einfach ans Schreiben. 😀

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            1. Hehe, wie wäre es mit M.B.? 😀
              Joa, ist ja auch verständlich. Sparst auch da und hast noch etwas mehr drin. Und wer die Möglichkeit hat… warum nicht? 😉
              Hmm, naja mal sehen. Glaube da schaue ich doch lieber die Filme… *hust* ^^
              Dann hau mal in die Tasten, ich ähh… weiß noch nicht was ich jetzt mache. x)

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              1. Ok, auch wen ich da erst einmal an Brettspiele denke – und wehe, du legst das zweideutig aus! XD

                Jepp, definitiv. Und auch wenn die zweite Staffelvon Last Exile wohl nicht ganz so toll sein soll, kann man sich da gar nicht beschweren, bei den Preisen. Toll ist einfach, dass Frankreich in der Hinsicht oft sehr viel günstiger ist, auch wenn man da auch hier und da Ausreißer hat. Aber ganze Serien, sprich, mehrere Staffeln auf einmal, für denselben Preis wie für eine in Deutschland, das find ich schon heftig.
                Ts, du setzt dich erst mal an MGS5, bevor du Filme schaust! 😉

                Ahahahaha! XD
                Ich überleg ja, was ich zu Taniguchi schreiben kann und soll. Aber es fällt mir schwer. Irgendwie fehlen mir die Worte, um zu beschreiben, welche Saiten der gute Mann da zum Klingen bringt. *seufz*

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                1. lalala… 😀
                  Ja, die Preispolitik… aber da hatten wir es ja schon von. Das ist eben das Problem mit diesem Nischenmarkt hierzulande. Wie Anime in der breiten Öffentlichkeit Frankreichs aufgenommen werden, kannst wohl eher du sagen?
                  So, ich habe mir gestern die erste Folge von Last Exile angeschaut. Die Ersatzdisk kommt zwar erst die Tage, aber ich musste nun was dazu schreiben. Und whoa. Dass das aus 2003 sein soll, ist nur sehr schwer zu glauben! Es sieht für die Zeit wahnsinnig toll aus.
                  Jaja, ich zocke ja nebenbei MGS5! Ich ziehe ja neben der Hauptstory auch sämtliche Nebenmissionen mit und bin trotz pimaldaumen 90+ Spielstunden erst bei 53%! Also ich versuche wirklich alles mitzunehmen. Okay, eigentlich zögere ich die Hauptgeschichte ja nur etwas raus… *hust* 😉
                  Hmm. Das ist natürlich eine Herausforderung. Gerade das emotionale auf das digitale Papier zu bringen… aber sowas liest sich dann meist am schönsten, wenn es vom Herzen kommt. 🙂

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                  1. Ach, du willst die Hintergrundmusik während der Brettspiele geben? XD

                    Zu Last exile hab ich andernorts ja bereits kommentiert, ich bin gespannt wie Flitzebogen. 😀
                    Das sah schon auf Youtube gut aus, und da ist das Bild eh mies.

                    Woah, wie umfangreich ist den MGS5?! 😮
                    Wann und wie soll ich das denn je spielen? 😯

                    Du hast recht, aber die Worte… Ich arbeite jedenfalls dran, und ein erster Absatz steht schon. Immerhin. ^^

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                    1. *summ summ dumm di dumm* Pastt, oder? 😀
                      MGS ist verdammt umfangreich, auch wenn es im Prinzip immer das gleiche ist. Vielleicht sogar etwas zu umfangreich, da man sich selbst immer wieder aus der Story reißt. Aber das wirst du dann schon lesen. 😛
                      Die Kunst drängt man nicht! Ansonsten: So peu a peu geht ja auch. Dauert zwar länger, aber der Fortschritt sollte zumindest einigermaßen konstant sein. Sollte… 😉

                      Ach, und weil ich es gerade lese:
                      http://variety.com/2015/film/news/kingkiller-chronicle-movie-tv-show-lionsgate-1201607468/

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                    2. Na, also besonders toll ist die Melodie noch nicht. 😛

                      Ach, stimmt, ich hab gelesen, dass man auch manche Missionen mehrfach spielen muss, richtig? Und auch das mit der Story wurde berichtet, dass die im Mittelteil etwas aus dem Fokus gerät. Ich bin auf deine Reaktionen gespannt, keine Sorge! 🙂

                      Sollte, ja. Ich versuchs zumindest. 😀

                      Danke für den Link, gestern auf Rothfuss’s Blog gelesen! 😀 Wahnsinn, ich bin richitg gespannt, zumal der gute Mann wohl auch kreativen Einfluss nehmen kann und wird! Und ihn das hoffentlich daz ubewegt, den dritten Teil endlich zu beeenden. XD
                      Wahnsinn, ich kann das kaum abwarten! 😀

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                    3. Och, sei doch nicht so wählerisch! 😉
                      Ja, „leider“. Es wird nur um ein paar Schwierigkeitsgerade nach oben befördert. Bin jetzt mit der Hauptstory durch und so gar nicht glücklich. Keine Sorge, ich spoilere nicht, aber für einen MGS-Teil war das extrem dürftig, auch wenn manche Momente absolute Gänsehaut verursachten. Vom Gameplay ist es allerdings ein Traum, dass muss man auch berücksichtigen. Mal sehen wann ich Zeit für eine Review finde…

                      Hehe, dann habe ich ja immerhin eine Deadline für die Bücher! 😛 Naja, wer weiß wann GoT als Serie endet. Da legt man besser das nächste Eisen ins Feuer.

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                    4. Na hör mal, bei, ähem, Brettspielen sollte die Musik schon zur Stimmung passen! XD

                      Ach, das ist aber schade, dass sie da so auf Wiederholung setzen. Aber klar, massive Open-World-Szenarien kosten Geld und Zeit, und da das Spiel wohl schon ein Riesenbudget hatte, und Konami und Kojima sich nicht mehr mögen, naja…

                      Haha, sei mal nicht so glücklich mit dieser Deadline, die ersten beiden Bücher sind richtig dick, und das dritte dürfte es auch werden.Da liest du problemlos einige Wochen pro Buch. 😉
                      Woah, GoT, hör auf, ich will die Bücher! 😥

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                    5. Och, sei mal nicht so wählerisch! *dumm duuu dumm duuu dummm badumm* Besser?! ;D
                      Das lustige ist ja, dass ich jetzt das eigentlich geplante Ende gesehen habe, was zumindest ein paar Fäden zusammenführt. Und es hätte SO GUT gepasst! Aber scheinbar ging ein komplettes Kapitel wegen Zeit/Budget drauf. Und das ärgert mich so richtig. Meinetwegen hätte ich noch länger darauf gewartet, aber das ist schon beinahe eine Farce. Und das mit Kojima/Konami ist auch so richtig schön Kindergarten. Mehr Kojima hätte man im Spiel übrigens nicht mehr unterbringen können, das ist auch so schon… ja. Mach dir dann einfach selbst ein Bild von. Als Spiel selbst macht es halt Spaß, aber je länger man sich damit beschäftigt, desto ärgerlicher werden die Umstände…
                      Dann bin ich beruhigt. Oder auch nicht. Wie soll ich denn so lange an einem Buch knabbern können?!
                      Lies sie! *flüster flüster* Okay, habe ich auch noch vor mir, aber zumindest Band 1 liegt schon hier. 😛

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                    6. Ein wenig! 😀
                      Hm, das ist echt ärgerlich. Schade um die Handlung, wenn da Zeit und Budget zu Kürzungen führen, andererseits spricht man ja von 80 Millionen an Kosten fürs Spiel. Irgendwo muss man einen Schlussstrich ziehen. 😦
                      Oh, taucht der gute Kojima so oft auf? ^^‘

                      Vielleicht ist es dann wirklich besser, wenn es das letzte MGS-Spiel ist? So toll die Serie ist, ich denke, irgendwie wächst sich das immer weiter zu Extremen hinaus. Immer größer, immer realistischer, immer umfangreicher…

                      Na, du musst halt schneller lesen! 😛 Außerdem wäre das ein Traum, ein Buch, das so gut wie die von Rothfuss ist, und an dem ich wochenlang lesen könnte, ohne das Ende zu erreichen! ❤

                      Ich hab die Bücher doch schon alle gelesen! 😛
                      Ich möchte endlich die letzten zwei Bücher, damit die Handlung abgeschlossen ist. 😉

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                    7. Schlussstrich… nein. Ist schon gut so. Es ist halt leider nur dieser bittere Beigeschmack da, ganz egal wie genial das Spiel auch sonst ist. Metal Gear Online ist ja auch gestern an den Start gegangen und macht Spaß, aber… ist blöd wenn gerade die Schwachstelle nicht ausgebessert werden konnte… Vor allem, weil der Übergang um Welten besser gewesen wäre… aber naja. Ist jetzt halt so.
                      Ob Kojima oft auftaucht? Kannste laut sagen! Das Spiel ist ja in einzeln wählbare Missionen gegliedert. Vor und nach jedem Missionsabschluss darfst du immer schön die Credits lesen (oder eben skippen). Ein bisschen sehr eitel…
                      MGS wird vermutlich auch weiterhin existieren und fortgeführt werden. Zur Not eben als Mobilversion fürs Smartphone oder wie ich letztens gelesen habe: Als Spielautomat… Tz.
                      Hey, du kannst dir sicher sein, dass es dutzende solcher Bücher gibt. Du musst sie nur finden! 😛

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                    8. Ok. Hört sich für mich noch etwas nebulös an, aber ich muss ja erst noch alle Spiele spielen, bevor ich dich verstehen kann. 😉

                      Die Credis werden ständig eingeblendet?! Wasn das für ein Schwachfug! 😮 Also sorry, aber das find ich schon sehr zum Reihern…

                      Vermutlich hast du recht, die MArke ist einfach zu viel Geld wert, aber ob noch einmal ein „richtiges“ Spiel kommt, das bezweifle ich genau wie du.

                      Wie jetzt, es gibt wirklich unendliche Bücher, die man immer weiterlesen kann, ohne je ans Ende zu kommen?! 😮

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                    9. Ja, ich werde auch gar nicht weiter schreiben, sonst drohen so langsam Spoiler… Nur kurz zu den Credits:
                      Jede Hauptmission ist einzeln anklickbar (sofern du sie schon freigeschaltet hast). Dann fliegst du ins Missionsgebiet und darfst auf dem Weg dorthin die eingeblendeten Credits lesen. „Written by“ „Directed by“ blabla. Und nach Abschluss der Mission das gleiche nochmal, nur eben auf schwarzem Hintergrund. Jo. Warum, keine Ahnung, aber darüber kann ich mich tatsächlich nur lustig machen…
                      Es wäre halt schade, gerade weil mich eine Frage wirklich krass beschäftigt und es nicht aufgelöst wird. Argh. Das ist so furchtbar. Aber vielleicht kommt ja doch noch ein Ableger, der alles richtig zusammenführt… Naja, egal. Packend inszeniert ist es ja so oder so.’nuff said.
                      Och man, veräppel mich doch nicht. 😦 Wäre natürlich zu schön, wenn es die gäbe! Aber manchmal kann man sich für einen längeren Zeitraum so wunderbar in den Welten verlieren…

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                    10. Das ist ja mal echt übel. Das gefällt mir gar nicht. Also, die werd ich mir garantiert nicht freiwillig antun. ^^‘
                      Nene, der gute Kojima ist schon ein wenig überzeugt von sich selbst, wie? XD

                      Mal schauen, was die Zukunft bringt, vielleicht kommt von ihm ja noch mal Wooden Gear Liquid oder so, ein inoffizieller Nachfolger. ^^

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                    11. Man fängt halt immer wieder an zu schmunzeln. 😀
                      Ne, er wollte vielleicht nur nochmal seinen Namen reinkloppen. Nicht nur als Easter Egg, sondern immer zu reinprügeln. 😛

                      Es täte mich nicht wundern…. *lach* 😉

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                    12. Ach, da biste nicht allein. Die sind ja alle wegdrückbar.
                      Na weißte doch: Auf dem Spielecover selbst steht er ja nicht mehr drauf. Da musste er für inneren Ausgleich sorgen. xD

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  2. Hhhmmm, ich hatte ja mal die erste Folge gesehen und wurde nicht warm mit dem Setting, Charakteren etc. Vielleicht habe ich mal wieder zu vorschnell geurteilt. Ich probiere es nochmal aus. Hab nämlich nach deiner Kritik doch nochmal Lust.

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    1. Ich weiß nicht ob es dannnoch lohnt. Mit den ersten 10-12 Episoden hatte ich wegen mangelnder Stringenz echt zu kämpfen. Danach wird es dafür richtig gut. Allerdings fand ich die erste Folge auch nicht sonderlich aussagekräftig für das was folgt… Deine Qual der Wahl.

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