[Serie] .hack//SIGN Vol. 1 (2002 JP)

Lange…. lange bevor überhaupt Pläne laut wurden, dem vielschichtigen Onlinerollenspiel World of Warcraft eine Verfilmung zu spendieren, nutzte das von Bandai ins Leben gerufene .hack-Franchise genau diese Idee und startete unter der Habe des Animationsstudios Bee Train (Noir, Tsubasa Chronicle) nicht nur eine Reihe an Manga und Videospielen, die auf dem (fiktiven) Onlinerollenspiel The World basieren, sondern auch folgende Serie, die als Einführung in diese komplexe Welt und ihren zahlreichen medialen Ablegern dient.

Willkommen in der Welt von .hack//SIGN. Einem Anime, der uns in die virtuelle Welt des fiktiven Rollenspiels The World entführt.

Handlung

Der Spieler mit dem Namen Tsukasa erwacht ohne Erinnerung im Spiel The World. Der Clou daran? Er kann sich nicht mehr ausloggen. Tsuakasa ist in seiner Rolle als Wavemaster im Spiel gefangen. Obwohl die Mitspieler Mimiru, Bear und andere ihre Hilfe zusichern und diesen eigentlich unmöglichen Umstand näher untersuchen möchten, fordert er lieber Einsamkeit für sich. Er versteht das alles nicht und bringt sämtliche Spielprinzipien durcheinander…

Die Serie

Teils an nostalgische Empfindungen appellierend, wirft diese Animeproduktion den Zuschauer genau wie Tsukasa in diese fremde und fantasievolle Welt, in der die bekannten physikalischen Gesetze anderen Regeln folgen. Ohne Erklärung muss er sich in dieser virtuellen Umgebung durchschlagen, was nicht gerade einfach ist, erlebt er das Spiel doch ganz anders als seine restlichen Millionen an Mitspielern…

Die wichtigste Frage vorneweg: Ist .hack//SIGN jetzt so oller Nerdstuff, dem nur waschechte Zocker folgen können?
Nein.
Vielleicht ist es hilfreich, wenn man zumindest über einen gemäßigten Rollenspielhintergrund verfügt, um diesem doch sehr eigenwilligen Anime folgen zu können und so manche Referenz an etwaige Spieletitel nachvollziehen zu können. Abseits dessen gelingt es diesem Anime jedoch, sämtliche Mechaniken eines solchen Rollenspiels zu veranschaulichen und auf teils witzige Weisen rüberzubringen, bei dem ein Kenner womöglich etwas mehr schmunzeln dürfte, wenn bspw. das Begleittier in verbuggter Manier nicht in die Richtung laufen möchte, die eigentlich vom Spieler angedacht ist.

.hack//SIGN gibt sich sehr mysteriös, vor allem die ersten 13 Folgen dieser Serie wirken doch sehr kryptisch. Wer hier auf flotte Action und abenteuerliche Schauwerte hofft, wird womöglich enttäuscht. Stattdessen nimmt sich die Regie rund um Kōichi Mashimo sehr viel Zeit, diese ganze Welt Stück für Stück zu errichten, wobei jedoch vieles als gegeben betrachtet werden muss. Über Tsubasa und den Grund warum er sich aus dem Spiel nicht mehr ausloggen kann und so sein Dasein in dieser Welt fristen muss, lässt sich noch nichts Handfestes erahnen. Dafür werden immerzu geheimnisvolle Einschübe aus seiner Vergangenheit eingeschoben, die ihn schon damals als (ungewollten) Einzelgänger zeigen. Eine Eigenart, die ihn nicht gerade zum Sympathieträger kürt. Denn etwas, was zu jedem Rollenspiel dazugehört, ist eine Gemeinschaft. Mehr Action, mehr Unterhaltung, mehr Freude am Spiel, für Tsukasa erscheint das alles jedoch als Graus. Umso ärgerlicher ist das für Mimiru, die Tsukasa als erste auf dem Server begrüßte, ehe er sich ungehobelt hinfort beamte. Doch wie das so manchmal ist: Man sieht jemanden, und diese Person lässt einen nicht mehr los. Und so macht sich Mimiru zusammen mit ihrem Spielgefährten „Bear“ auf die Suche nach diesem geheimnisvollen Kerl, auch wenn sie zunächst nichts als Abweisung durch ihn erfährt. Da hilft auch eine Moralpredigt über die Sitten einer Spielecommunity nichts… Tsukasa ist von Grund auf desinteressiert und lehnt sich gegen sämtliche Richtlinien auf. Das rückt ihn wiederum in das Blickfeld der Sittenwächter, der „roten Ritter“, die ähnlich eines Moderators für Recht und Ordnung in The World sorgen.

Dieser Anime würde es einem wesentlich leichter machen, wäre Tsukasa nicht so ein unangenehmer Zeitgenosse. Anfangs von Arroganz geprägt, fällt es schwer ihm überhaupt Interesse und auch nur ansatzweise Empathie entgegenzubringen. Wie ein kleines Kind versteckt er sich nur zu gerne und rennt vor sämtlicher Verantwortung davon. Da bringt auch die schwer zu entziffernde Nebenhandlung nichts, in die er unversehens hineinstolpert. Und doch übt diese Serie ihren Reiz aus. Die gezeigte Spielwelt gestaltet sich mit ihren unterschiedlichen Zonen als abwechslungsreich, auch wenn die Zeichnungen selbst nicht gerade vor Details strotzen. Der Fantasycharme strömt dennoch ungebrochen hervor, was nicht zuletzt dem Charakterdesign geschuldet sei. Unterschiedliche Rollentypen, die alle über spezielle Eigenheiten – sowohl optisch als auch physisch – verfügen und so stets die Vielzahl an Möglichkeiten in einem solchen Videospiel verbildlichen, gestalten diese Quasiverfilmung als durchaus gelungen. Man fühlt sich schon fast ein bisschen selbst in dieser Welt gefangen und versteht so einige Macken der einzelnen Spieler nur zu gut, gerade, wenn man selbst für gewisse Zeit in solchen Communities verbracht hat. Die Grenze zwischen Virtualität und der Realität verschwimmt eben schnell…

Verwertung DVD

Nipponart haut gerade mächtig auf den Putz und veröffentlicht derzeit viele alte Klassiker neu. Entweder als Blu-ray oder in einer exklusiven Collector’s Edition auf DVD.
.hack//SIGN kommt in zwei geteilten Volumes als Collector’s Edition neu heraus (Vol. 2 folgt im zweimonatlichen Abstand, die Fortsetzung .hack//Legend of the Twilight dann ebenfalls). Die Extras umfassen neben einem Aufkleber das textfreie Opening und Ending, sowie diverse Interviews u.a. mit der Regie und den Drehbuchschreibern, was wie gehabt interessante Einblicke in die Ideenfindung und Arbeitsteilung liefert.  Ebenso gewohnt ist der Umstand, dass sich neben der deutschen auch die japanische Tonspur im Dolby Digital 2.0 befindet, deutsche Untertitel sind wahlweise zuschaltbar. Die erste Vol. umfasst die ersten 13 der 26 Episoden auf drei Discs, die gesamte Laufzeit beträgt ca. 330 Minuten.
Das Artwork kommt ohne Pomp daher, beschränkt sich auf das Wesentliche, ist zumindest auf der dicken Umverpackung frei vom FSK 16-Aufkleber und behält das Digipack fest im Griff. Schön zu sehen, das nun wohl regelmäßig auf die dickere Pappe gesetzt wird.

Fazit

Ich bin gespannt ob und wie sich das Geschehen auflöst. Als Videospieler dürfte man an .hack//SIGN seinen Spaß haben, auch wenn die Geschichte selbst noch nicht ganz so ausgegoren zu sein scheint und doch sehr ruhig vorgetragen wird, statt auf abenteuerliche Action zu setzen. Aber mal sehen, was die zweite Volume bringt. Das Worldbuilding ist zumindest sehr vielversprechend und das Handwerkliche wie die musikalische Untermauerung von Yuki Kajiura (Noir) sowie die einzelnen Figuren versprechen ein fantastisches Abenteuer. Im wahrsten Sinne des Wortes…

„In der virtuellen Welt ist vieles nicht so, wie es scheint.“

HACK_SIGN---Cover.hack//SIGN Vol. 1
Jahr: 2002 JP
Genre: Adventure, Fantasy, Game, Magic, Mystery, Sci-Fi
Regie: Kōichi Mashimo | Drehbuch: (+) Akemi Omode, Hiroaki Jinno, Kazunori Ito, Kirin Mori, Michiko Yokote , Mitsuhiko Sawamura
Animationsstudio: Bee Train
Opening: Obsession by See-Saw
Sprecher:
Tsukasa – Mitsuki Saiga – Daniel Krause
Mimiru – Megumi Toyoguchi – Shandra Schadt
Bear- Kazuhiro Nakata – Crock Krumbiegel
BT – Akiko Hiramatsu – Tolilah Jolas
Sora – Hiroshi Yanaka – Walter von Hauff
Subaru – Kaori Nazuka – Michele Sterr
Ginkan- Isshin Chiba – Torsten Münchow
Crim – Shin’ichirou Miki – Oliver Mink

Bilder © Project .hack

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24 Kommentare zu “[Serie] .hack//SIGN Vol. 1 (2002 JP)”

  1. Woah, ich bin neidisch! 😮
    Ich kannte das nur sehr vage, die Spiele hab ich nie gespielt und lern ein, zwei Figuren im Crossover „Project X Zone“ kennen, aber es klingt schon interessant. So unsympathisch der Protagonist auch sein mag. 🙂

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    1. Neid, höhö, ich erzähle dir worauf du neidisch sein kannst: Bald wird es hoffentlich einen Artikel zu „Noir“ geben. Blu-ray…. wenn alles klappt… *breitgrins*
      Zu .hack: Ich kannte die Serie nur vom hörensagen und bin überrascht über das Thema. Hatte mir zwar durchaus etwas technisches vorgestellt, aber nicht in diesem Sinne. Das Rollenspiel kommt halt richtig gut rüber. Musste schon so oft lachen, weil es dieses Genre halt auch soo gut trifft! Vielleicht entwickelt sich Tsukasa ja noch mehr und wird sympathischer. Bis jetzt ist er halt wirklich wie so ein bockiges kleines Kind.
      Ach und: Die Musik ist wahnsinnig toll. Klar, ist ja auch von der Frau, die schon sämtliche Paletten in „Noir“ abgedeckt hat. Manche Motive ähneln sich sogar sehr. Da gibt es regelmäßig nostalgische Flashbacks bei mir. 😛 Aber dazu schreibe ich zur zweiten Volume etwas ausführlicher. 🙂

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      1. Ich hab mal nach den Preisen für hack geschaut, und selbst in Frankreich isses diesmal nciht günstiger. Also: Neid! 😦
        Noir hab ich ja schon, da kann ich mich also für dich freuen! 🙂

        Ih denk auch, dass die Thematik Rollenspiel gut zu Anime passt. Nicht zuletzt, wiel dadurch ja auch die extremeren Bewegungsabläufe und so legitimiert sind. Und man das Genre auch ein wenig auf die Schippe nehmen kann. 😀

        Ahahaha, die Musik der guten Frau hat es dir wirklich angetan. XD

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        1. :/ Die Preisschwankungen sind teils aber auch enorm…
          Achja, genau. Da war ja was. 🙂
          Das stimmt. Schön ist hier, das nicht alles so überzogen dargestellt sondern tatsächlich ziemlich geerdet erscheint. Und gerade dadurch, dass Anime auf seine Weise Dinge darstellen kann, die als Realverfilmungen eben nicht so gut wirken, so wunderbar frei umsetzen kann. Und hier passt es wirklich.
          Ja, vermutlich muss ich irgendwann mal einen Artikel zu der Dame verfassen, um der Liebe zur Musik Ausdruck zu verleihen. 🙂 Toll ist, dass sich vieles an „Noir“ (oder umgekehrt) anlehnt und sie wirklich alle möglichen Instrumentalisierungen verwendet und allein klanglich schon wunderbare Bilder entwickeln kann. Der Soundtrack zu „Noir“ läuft auch gerade wieder, und schon bin ich in Paris oder auf Korsika. Schaffen nicht viele KomponistInnen. 🙂

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          1. Jupp, sehr zu unserem Leidwesen. Aber gut, das sorgt andererseits dafür, dass man sich auch nicht alles kauft. 😀

            Weswegen ich von Realverfilmungen von Anime nicht viel halte. Wenn, dann 3dUmsetzungen, wie bei Herlock, das geht deutlich besser.

            Mach mal ruhig, so wie du von ihr schwärmst wird das sicher ein guter Artikel! 🙂
            Soundtracks finde ich auch toll, aber ich bin eher bei Games zu finden, mit Ausnahme von Mononoke und Nausicäaa. 😉

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            1. Irgendwann kommt es ja doch…. 😉
              Sehe ich ganz genauso. Und das 3D unterliegt ja auch wieder bestimmten Mechaniken, die meiner Meinung nach näher am Anime liegen, als am Realfilm.
              Ohje… ich hatte doch irgendwo mal so eine Soundtrackliste erstellt… da war ich glaube ich etwas näher auf sie eingegangen. Aber mal sehen, vielleicht kommt dazu ja tatsächlich mal etwas. Wäre definitiv etwas neues hier. 😛
              Spiele haben auch richtig schwelgerische Soundtracks. Gerade diese Adventuredinger und Co. Habe letztens ein LP zu „Everybodys Gone to Rapture“ gesehen. Der Soundtrack ist ganz famos. Sehr zu empfehlen. 🙂

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              1. Das war doch der Soundtrack zu Dr. Who, oder irre ich mich da? 🙂
                Das hattest du richtig gut gemacht, ich glaub, das könntest du problemlos machen, Soundtracks als neue Kategorie. 😉

                Ah, danke für die Empfehlung! Ich hör mal rein. 😉
                Mir hat der zu Skyrim gut gefallen – obwohl ich das Spiel nie angerührt hab XD – und ich kann dir den zu Chrono Trigger und Xenoblade Chronicles sehr empfehlen. 🙂

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                1. Nahh, das war hier. https://infernalcinematicaffairs.wordpress.com/2015/02/13/top-10-soundtracks/
                  Aber da habe ich doch weniger zu geschrieben, um das Format nicht noch mehr zu sprengen. Muss wohl doch was zu kommen! 😛
                  Danke für das Lob *rotwerd* Ich würde es sogar gerne öfters machen, aber die sind doch sehr viel umfangreicher als eine „simple“ Filmbesprechung. Da beschränke ich mich doch lieber auf wenige bestimmte. Aber so ein Portrait wäre vielleicht sogar machbar…
                  Muss ich endlich mal reinhören/-schauen! Und der zu Skyrim hat gefetzt. Auch wenn es zum Ende hin gefühlt immer das selbe war. 😉

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                  1. Ah, die Top10, ok. Jetzt folge ich dir. 😳

                    Stimmt, da war es etwas weniger, aber du hattest doch auch ne Besprechung vom Dr. Who-Soundtrack, oder irre ich mich da?

                    Gern, ist ja auch verdient. 😉
                    Sicher, du hast schon recht, so ein Soundtrack ist umfangreicher zu besprechen, aber du machst das gut. Und es böte dir die Gelegenheit, für einen guten Zweck noch einmal reinzuhören. 😀

                    Stimmt, irgendwann waren die Melodien nicht mehr so gut auseinanderzuhalten.

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                    1. Da hatten wir beide recht. 😀

                      Ach, dann freu ich mich schon gleich doppelt auf Weihnachten! 🙂
                      Sicher, es ist viel Arbeit, aber es würde ja auch zu deinem Studiengang passen, oder nicht? 😉

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                    2. 😛
                      Das auf jedenfall. Aber die Zeit… die liebe Zeit… gefühlt komme ich jetzt schon zu nix mehr und muss jede freie Minute wo ich nicht unterwegs bin nutzen. Das ist anstrengend, aber bisher macht es abgesehen davon schon ziemlich Spaß. Naja, Soundtracks werden sicher irgendwann noch ein paar kommen, vielleicht einfach etwas gestraffter.

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                    3. Man merkts, ja. Aber das ist doch ganz normal, erstes Semester ist immer etwas anstrengender und es dauert, bis man sich eingewöhnt hat. Wichtig ist, dass es dir Spaß macht. Und der Blog kann auch mal ein paar Tage warten, das echte Leben geht ja vor. 😉

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  2. Oh, ich weiß ja nicht. Die Spiele haben mich schon nie so gereizt und als Animeserie finde ich das wohl auch nicht so ganz nach meinem Geschmack, was vor allem an Setting und Idee liegt. Virtuelle MMORPG-Welt? Na ja.
    Vielleicht, wenn ich mal zu viel Zeit übrig habe oder so. Musik von Yuki Kajiura ist zumindest schon ein Pluspunkt. 😀

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    1. Die Spiele klammere ich auch aus. Aber die Serie macht schon Spaß. Ist zwar recht oberflächlich und weit weniger komplex als es ihr möglich gewesen wäre, aber gerade das Setting funktioniert wunderbar, weil hier Grenzen ausgehebelt werden, die auf andere Weise nicht möglich wäre. Aber keine Angst, nur weil es in einem Onlinerollenspiel spielt, wird es nicht mit Fantasy zugeklatscht. Stattdessen ist es vergleichsweise geerdet. Denn die meiste Zeit wird sowieso nur gesprochen und gewartet… 😉
      Die Musik ist sowieso ganz großes Kino, zumindest da sind wir uns einig. ;D

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      1. Das Problem wären nicht die Fantasy-Elemente (schließlich liebe ich Fantasy), sondern die Tatsache, dass sie nur virtuell sind. So etwas nimmt der Welt und den Dingen darin letztlich die Bedeutsamkeit. Ein Problem, dass auch schon Serien wie „Digimon“ oder Filme wie „Matrix“ haben…

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        1. Nein, nicht unbedingt. Du weißt zwar, dass das alles „nur“ Spielfiguren sind, aber trotzdem hat man oft genug das Problem, sich genau dies wieder in Erinnerung zu rufen, da sie vermenschlicht werden. Außerdem weiß man nicht, wie sie mit dem Spiel verbunden sind, was Raum für Spekulation offen lässt. Stell dir die Serie wirklich als verfilmtes Rollenspiel mit Hauptquest vor. (Wenn du damit nicht verschreckt wirst.)

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          1. Ich weiß nicht. Gerade dass dann alles so ernst gehandhabt wird, würde auf mich vermutlich unfreiwillig komisch wirken. Ich kann mir so ein Setting halt eher gut als Parodie vorstellen und weniger als dramatische und emotionale Geschichte, weil virtuelle Welten letztlich konsequenzlos sind. Natürlich wird hier sicher auch versucht, den Einfluss auf das Leben abseits der RPG-Welt auszuweiten, aber sowas wirkt dann erst recht gezwungen. Also: Schwierig. Mal sehen. Zumindest sind es ja nicht zu viele Episoden, yay! 🙂

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            1. Also 1.: Auch in einem Spiel steht Spaß an erster Stelle.
              2.: Wer spricht denn davon, dass das alles konsequenzlos ist, nur weil es virtuell ist? Dass sich Tsukasa eben nicht mehr ausloggen kann, muss ja auch irgendetwas mit dem Spieler hinter der Figur im realen Raum zu tun haben? Außerdem droht ihm dadurch ja auch ingame Gefahr.
              Herrje, mach es dir doch nicht so schwer. 😀

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    1. Ja und es tut mir fast schon ein bisschen leid dass ich euch damit schon fast zu erdrücken scheine. Aber es gibt sooo viel zu entdecken, wenn man nur ein wenig über den Tellerrand schaut.
      Die Evangelion-Reihe möchte ich auch irgendwann mal sehen, vor den Filmen habe ich mich dann doch gedrückt, aber die Serie ist bestimmt klasse. Ghibli ist sicherlich keine schlechte Wahl, ich finde zu diesen Geschichten nur leider nie den richtigen Zugang. Hoffe ja, dass mir zumindest „Prinzessin Mononoke“ gefällt, aber… ja… ist halt so eine Sache. Würde mich freuen, wenn du dem Genre mal die ein oder andere Chance spendierst. Gibt nämlich so ein paar Sachen, die könnten dir als anspruchsvollen Filmeschauer sehr gefallen! Bis dahin aber erstmal viel Spaß mit deinen abgesteckten Zielen! 😀

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