Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #13

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Hihi, da spuckte ich bei Ausgabe #1 noch große Töne, dass ich bei dem Miniformat auch mit knapper Zeit mitmachen könne und so lesen wir uns doch erst mehrere Wochen später. Aber gut, bei dem Thema darf ich nicht so ohne weiteres fehlen:

Die 5 besten NICHT englischsprachigen Filme. (sofar) Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #13 weiterlesen

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[Film] Die glorreichen Sieben (2016 US)

Das Western-Remake zum Western-Remake vom Samurai-Original. Jaja, der Remakedrops ist allmählich auch verbraucht. Kommen wir also zur wichtigen Frage: Braucht es das denn noch?

Die Handlung – eine Frau (Jennifer Lawrence Lookalike Hayley Bennett) bittet einen Kopfgeldjäger um Hilfe, nachdem ein geldgieriger Schnösel ihre Stadt terrorisiert. Dieser willigt nach einigem hin und her ein und sucht sich seine glorreichen sieben sechs Mitstreiter zusammen, um dem Bösen das Handwerk zu legen – ist in etwa so spektakulär, wie es klingt. Abgesehen von der Tatsache dass sich dahinter ein angenehmes Ensemble, dirigiert von Antoine Fuqua, befindet.

Klingt vorhersehbar? Japp. Klingt typisch? Jupp. Klingt nach einer Sause? Joa. [Film] Die glorreichen Sieben (2016 US) weiterlesen

[Literatur] Tokyo Ghoul #1-14 – Sui Ishida

Irgendwann habe ich diesen Tick entwickelt, bei TV-Serien und längeren Mangareihen in ihren letzten Zügen auf die Bremse zu treten. Man verbringt eine vergleichsweise lange Zeit mit den Protagonisten, lernt sie mitsamt ihrer Probleme kennen; begleitet sie durch ihren Alltag. Und die Medien machen genau das gleiche mit dem Konsumenten.
Die Geschichten verbringen eine genauso lange Zeit mit uns.

„Der Vogel kämpft sich aus dem Ei. Das Ei ist die Welt. Wer geboren werden will muss eine Welt zerstören.“

Handlung

14 Bände und 144 Kapitel lang habe ich in diesem Jahr mit dem jungen Studenten Ken Kaneki verbracht. Einem literaturbegeisterten Einzelgänger und dessen einzigen Kumpel Hide, die gemeinsam durch dick und dünn gehen. Bis etwas grausames geschieht und Ken sich nach einem Unfall zurückzieht. Plötzlich sieht sich Kaneki mit einer völlig neuen Welt konfrontiert, die in Tokyo parallel zum gewöhnlichen Alltag existiert: Die Welt der Ghule. Sie lassen sich vom Menschen kaum unterscheiden und leben verdeckt inmitten Tokyos Alltag. Doch um zu überleben, fressen sie Menschenfleisch. Dabei ist es nur eine Frage der Zeit, bis es zum Konflikt zwischen Menschen und Ghulen kommt. Und mittendrin nun Ken, der zwischen den Stühlen sitzt.
[Literatur] Tokyo Ghoul #1-14 – Sui Ishida weiterlesen

[Abgehört] Ran – Toru Takemitsu (2016)

Das englische Label Silva Screen Records veröffentlicht dieses Werk nun gebührend auf CD & 12″ Vinyl. Ich hatte die Gelegenheit, schon vorab reinzuhören und bin doch ziemlich überrascht, angesichts der Tatsache, dass ich selten etwas mit traditionellen japanischen Klangkulissen anzufangen weiß.

Wie hat man sich den Soundtrack zu einem Klassiker vorzustellen, der thematisch genauso gut in die 50er/60er Jahre des japanischen Kinos gepasst hätte, tatsächlich aber erst 1985 erschien? Die Rede ist von Akira Kurosawas Samuraiepos Ran, dass sich lose an die Shakespear’sche Sage von King Lear anlehnt.

[Abgehört] Ran – Toru Takemitsu (2016) weiterlesen