Media Monday #272

*Dicke Staubschicht wegpust* Das geht ja gar nicht. Verzicht von mehr als vier Wochen. Zumindest für die Hälfte der Zeit habe ich eine gute Ausrede Ausweichrede parat. Denn ich war und bin nicht nur mit diversem Unikram beschäftigt (zum nächsten Media Monday präsentiere ich euch eine kleine Auswertung der Kultivierungsumfrage von damals), sondern ich war auch auf Achse durch die Republik, wo ich einerseits FriedlvonGrimm und andererseits Mise en Cinéma besucht habe. Einen Bericht wird es voraussichtlich nicht mehr geben, aber ich habe diese aufregende Zeit genossen, abgesehen von einer fiesen Grippe, die mich in den letzten beiden Tagen in Köln ereilt und noch immer nicht ganz losgelassen hat. Warum ich das alles erwähne? Ich muss euch etwas gestehen… Denn wenn man zu Besuch bei Filmbloggern ist, werden natürlich auch Filme geschaut. Zumindest lautete so der Plan, denn ich bin eiskalt bei zwei von drei Filmen eingepennt. Hey, es waren anstrengende und aktive Tage in Berlin, wo wir unter anderem die Sci-Fi-Ausstellung des Filmmuseums besucht haben, ja?! Also kein Wunder, dass mein Durchhaltevermögen etwas in Mitleidenschaft gezogen wurde… *hust* Immerhin wurde beim dritten dann geheult. *schnief*
Und Franzi, mach dir nichts draus: Beim Besuch bei Mise en Cinéma bin ich nach durchzechter Nacht so ziemlich mit einem Controller in den Händen eingenickt. Mitten in einem Teamdeathmatch von Uncharted 2. Aber auch hier: Es war spätester Morgen… Dennoch: No excuses! 😉

So, das war ein kurzer Abriss der letzten Wochen, die Buße für etwaige Verfehlungen ist hoffentlich abgeleistet und ihr seid damit wieder auf dem neuesten Stand. Wenn ich endlich diese letzte Hausarbeit aus dem Weg geschafft habe, werde ich auch hier wieder in die Tasten hauen. Es hat sich zu viel angesammelt und allmählich kehrt auch die Lust zum tippen wieder zurück. Aber ich hör schon auf, denn weiter geht es mit dem Media Monday des Medienjournals!

1. Die Serie Orange is the New Black habe ich zuletzt regelrecht durchgesuchtet, denn die Charaktere wachsen einem (anders als die Story) doch extrem schnell ans Herz.

2. Das Finale von  Orange is the New Black war ist ein richtig übler Cliffhanger, schließlich läuft in Litchfield nun alles aus dem Ruder. Fies übrigens, wenn man durch die Serie rast und die vorangegangenen Staffeln nicht mit diesem Werkzeug des Teufels hantieren und dahingehend meist relativ geschlossen für sich endeten.

3. Das lange Warten auf musikalischen Nachschub von Green Day hat sich für mich noch nicht rentiert. Textlich großes Kino, aber musikalisch holt mich das noch nicht ab wie bisher gewohnt. Schade!

4. Vassalord. hat sich zu  [m]einem Lieblings-Manga gemausert, da mich diese Geschichte leicht um den Finger gewickelt hat. Johnny Rayflo, der Playboyvampir schlechthin und sein(e) Cherry, ein Cyborgvampirpriester (sic!), der sich dem Kampf gegen Blutsauger verschworen hat. Hier kommt weder Witz noch Gefühl zu kurz, die Geschichte irritiert mit ihren vielen Windungen zwar gegen Ende hin etwas, aber da hoffe ich doch sehr, dass Tokyopop den deutschen Markt mit ein paar Nachdrucken beglückt.

5. Vergangenes Wochenende habe ich eine alte Lieblingsserie von damals wieder hervorgekramt. Bin ganz überrascht wie aktiv Navy CIS gerade gegen seine eigene Richtung ackert und Political Correctness wieder groß schreibt. Doch, gefällt mir ganz gut bisher.

6. Für übernächste Woche habe ich mir vorgenommen wieder regelmäßig für körperliche Ertüchtigung zu sorgen. Kann ja nicht sein, dass mich Stress, Invalidentum, etc. davon abhalten. Aber wie das mit den Vorsätzen immer so ist… wir werden sehen!

7. Zuletzt habe ich mich mit SSPS beschäftigt  vor mich hin prokrastiniert und das war genauso langweilig wie es klingt, weil ich tatsächlich rein gar nichts nennenswertes getan habe. Höchsten überlegt, was ich als nächstes lesen soll… Spektakulär, nicht wahr? Aber faszinierend, wie viel Zeit man mit solch rudimentäten existenziellen Fragen totschlagen kann.

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5 Kommentare zu “Media Monday #272”

    1. Ja, da ging es Schlag auf Schlag und ich bereue nichts. War schön mal die Gesichter hinter den Textwänden kennenzulernen und überhaupt rauszukommen.
      Danke! Das schlimmste ist schon wieder vorüber, aber 7 Stunden Wartezeit auf den Zug (bei dem natürlich auch die Klima defekt war) bei wortwörtlich keinem bisschen Energie (habe mich immerhin 4 Stunden lang durch die wundervolle Kölner Innenstadt geschleppt und ansonsten nur die Touris vor dem Dom beobachtet. Ein hundeelendes Gefühl aber rückblickend lacht man nur noch darüber. 😉

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