Neues Blogprojekt: Manga Senpai & Statusupdate

Yeah. Long time no see, my friends! Auch wenn hier allmählich Gras über die Seiten zu wachsen scheint (es werden wieder bessere Zeiten kommen, versprochen³! [oh, schon wieder dieser müde Witz… ha!]), so war ich dennoch nicht uneifrig. Es ist fast schon ein Running Gag auf dieser Seite, aber ich habe wieder ein neues Blogprojekt gestartet. Diesmal allein, diesmal mit bestimmtem Fokus und wieder alles frei Schnauze:

https://mangasenpaiblog.wordpress.com/

Richtig gelesen: Der neue Blog heißt Manga Senpai und dient als Sammelstelle für Revies rund um die japanische (asiatische) Unterhaltungsliteratur mit ganz vielen Bildchen. Manga, Manwha und Manhua, Webcomics, also alles, was sich noch etwas von westlichen Graphic Novels und Comics abgrenzt.
Da ich weiß, dass es unter euch nur wenige Leser gibt, die dem Thema sichtlich interessiert gegenüberstehen, war es die einzig logische Konsequenz, etwaige Reviews auf einen externen Blog zu verlagern, damit Infernal Cinematic Affairs sich wieder dem widmen kann, was es ursprünglich abdecken sollte: Nämlich Filme mit gesundem Ausblick auf andere Medien. Dazu müssen nur wieder regelmäßiger Filme konsumiert und reviewed werden…
Falls ihr also Interesse haben solltet, mehr über die unterschiedlichsten Manga zu lesen, dann schaut doch mal auf dem neuen Blog vorbei. Es würde mich freuen, wenn ich euch damit die japanische Unterhaltungsliteratur näher bringen kann. Denn diese ist vielfältig und in ihren Stilen so divers, dass für jeden etwas spannendes dabei sein sollte. 🙂

 


Statusupdate:

Warum es hier so krass schleift, ist ebenfalls schnell erklärt: Ich habe keine Lust auf nichts. So. Jetzt ist es raus. Ich bin seit geraumer Zeit an dem Punkt, wo ich einfach keine Energie dazu verwenden kann, mit euch über Filme zu sprechen. Das hat verschiedene Gründe:

  1. Ich muss meine Hausarbeiten runterschreiben, was allerdings weniger das Problem ist, aber natürlich im Hinterkopf für permanenten Stress sorgt.
  2. Ich schaue derzeit zu wenig Filme und habe wegen Punkt 1 keine Lust, über diese paar zu berichten. Ins Kino komme ich derzeit kaum. Dafür werden Anime förmlich inhaliert, aber das interessiert hier tatsächlich die wenigsten und das weiß ich.
  3. Es war lange eine große Angst, dass sich meine Rezeption von Filmen während des Studiums ändert. Das ist zwar der Fall, aber keineswegs als negativ zu betrachten. Ich lerne noch immer massig interessantes und kann euch so auch mal Ausblicke verschaffen, worüber ich wirklich froh bin (Ende März, Mitte April werde ich euch ein zweiteiliges Special zur FSK und Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien präsentieren, das sogar schon zur Hälfte steht).
  4. Ich bin meine eigenen Reviews satt. Keine Ahnung wie das von außen aufgenommen wird, aber ich werde das Gefühl nicht los, mit den immer gleichen Phrasen unterschiedliche Filme zu kritisieren oder zu loben und dass sich überhaupt alles gleich anhört. Man müsste nur den Titel und die Punkte ändern und zack.
    Aber daran lässt sich arbeiten. Zwar steht noch nicht fest wie, aber da muss frischer Wind rein. Mal sehen worin das mündet.
  5. Der Punkt der am meisten wurmt ist der, der mich schon seit einer ganzen Weile plagt: Ich will Filme der Filme wegen schauen und nicht, weil ich darüber schreiben muss.
    Ja, es klingt lächerlich, aber das plagt tatsächlich schon seit längerem mein Gemüt: Der Drang, über das Gesehene schreiben zu müssen, weil man ja einen Filmblog betreibt. Auch wenn ich mir im Vorfeld sage, dass ich diesen bestimmten Film einfach nur konsumieren möchte, ohne dabei an eine Review zu denken, ist das gar nicht mehr drin. Versteht mich nicht falsch, ich liebe diesen Blog, in den Unmengen an Herzblut fließt, ich habe euch, die Leser, ungemein gern, aber gerade in stressigen Phasen (und das ist privat im vergangenen Semester leider genau so gewesen), schlaucht das alles ungemein. Filme werden zurückgestellt, weil sie mir zu wichtig sind und ich gerne aus Spaß darüber schreiben möchte. Weil sie mit euch geteilt werden sollen. Und nicht aus Chronistenpflicht. Aber da ist nunmal der Blog, der in Phasen mit wenig Content nach genau diesem schreit. Da fällt abschalten wirklich schwer und das Ego möchte auch nur ungern im Bloggernimbus enden, weshalb in der Folge wiederum zu wenig Filme überhaupt geschaut werden, weil man ja nichts wichtiges schauen will, über das man dann eh nicht schreibt, sich aber wieder darüber ärgert, sie nicht mit euch geteilt zu haben. Zungenbrecher, arghh!
    Es ist ein Teufelskreis, der einfach nervt.

Ja. Das ist so das, was gerade alles aufhält. Und es tut unglaublich weh. Weil mir das alles so wichtig ist, aber ich derzeit einfach nicht dahinterstehen kann. Sei es wegen Stress, Unlust, oder mangelndem Antrieb, etc. Manche Punkte können auch gerne als Ausrede betrachtet werden, denn auch wenn ich jetzt gerade lieber an meiner Hausarbeit über Geister im J-Horror schreiben würde (nur ein Scherz, also das „würde“), prokrastiniere ich lieber und tue gar nichts stattdessen. Jepp. That’s it. Kann man das schon Bloggerburnout nennen? Wer weiß.
Was ich weiß ist, dass wieder rosigere Zeiten auf diesen Blog und somit auch auf euch zukommen werden. Das neue Blogprojekt soll mich gedanklich etwas auf Trab halten und für einen Ausgleich sorgen, ohne dabei gleich zu viel Zeit zu verschlingen. Und hier, ja hier, muss sich bald was ändern, denn wie gesagt: Mein Bloggerego ist eben doch zu groß, um sang- und klanglos im Nichts zu verenden. Daher bitte ich noch um etwas Geduld, bis es hier wieder richtig rund gehen kann, bis die Muße und die Energie, sowie die Bereitschaft wieder zu 100% zu agieren, aufgebracht werden kann und will(!) und ein regelmäßiger Contentnachschub stattfindet. Und ich mich auch wieder auf euren wunderbaren Blogs tummeln kann. Denn ohne meine Präsenz… lassen wir das.

Bis dahin möchte ich mich mit den Worten des Enough Talk! Podcasts aus der Affäre ziehen und euch ein frohes Bloggen wünschen:

„Enough talk! GET TO DA CHOPPA!“

Wir werden uns natürlich auch weiterhin lesen, nur vorerst nicht so konsequent. Aber das seid ihr inzwischen ja gewohnt. *lach*

Advertisements

15 Kommentare zu „Neues Blogprojekt: Manga Senpai & Statusupdate“

  1. Auch wenn ich wohl nur wenig dazu beitragen kann, geschweige denn Ahnung habe, so habe ich dein neues Blog natürlich sofort abonniert… 🙂

    Was den Druck des Filmbloggers angeht, über die gesehenen Werke auch schreiben zu müssen, so kenne ich diesen nur zu gut. Ich mache das jetzt seit über 10 Jahren und habe seitdem noch keinen Film gesehen, zu dem ich kein Review verfasst habe. Erschreckend, aber inzwischen kann ich auch gar nicht mehr anders…

    Gefällt mir

  2. Liebstes Schlopsi, ich als notorische Sachenschleifenlasserin kann deine Lage natürlich sehr gut nachvollziehen. Trotzdem vermisse ich deine Präsenz hier sehr. Wirklich sehr. Also, gibt es irgendetwas, was du im Moment gerne mit der Blogsphäre teilen möchtest? Wenn es nicht das geschriebene Wort ist, dann doch vielleicht eine andere Form. Bilder? Ein Podcast? Ein Video? Ein Rezept?

    Ansonsten rufe ich dich einfach an und dann musst du mit mir reden, ha!

    Gefällt 1 Person

        1. Dieser…Stress…
          Derzeit ist halt leider alles so, dass entweder nichts los ist, oder alles auf einmal. Jetzt eröffnet sich mir noch die Möglichkeit für ein Auslandsemester, worum ich mich nebenbei noch kümmern muss, obwohl ich schon gar nicht mehr weiß, was überhaupt gerade abgeht. Deswegen bitte Geduld. Der Content kommt wieder, aber es braucht etwas Luft zum atmen. Nur ein bisschen reicht schon. 😀

          Gefällt mir

                1. Ja, es ist nicht fachgebunden, aber die japanische Uni bietet so Kulturseminare an, in denen sie sich der Popkultur und sogar spezifisch dem japanischen Film widmen – auf Englisch. Der Vorteil wäre zudem, dass ich das sogar mit einer guten Freundin gemeinsam durchziehen könnte. Allein würde ich mit so einem Vorhaben gnadenlos scheitern, aber so…
                  Ist halt alles mega kurzfristig und nicht gerade der Inbegriff von Antistress.
                  Korea wäre auch geil, aber Japan reizt mich gerade etwas mehr. Zudem wäre mit ganz viel Glück sogar der ein oder andere Konzertbesuch drin (wären ca. 30km von Osaka entfernt. 😀 )

                  Gefällt mir

                    1. Vielen Dank. 🙂 Auf ein Leben außerhalb der Komfortzone! (Derzeit bin ich echt unglaublich spontan, das macht mir etwas Angst. ^^)
                      Na, mach dich mal kundig an deiner Uni. Es wäre die Kwansei Gakuin Uni. 😀
                      (Ich müsste dann – rein hypothetisch natürlich – überlegen, in welcher Form ich darüber berichten könnte. Aber das ist noch Zukunftsmusik. Aber die Chancen stehen ziemlich gut)

                      Gefällt mir

  3. Och mensch, da weiß ich gar nicht, ob ich ein Like da lassen soll, weil das mit dem Zweitblog ja sehr schön ist oder lieber nicht. An und für sich fand ich es aber ganz cool, dass du hier auch ein wenig einen Mix hattest, etwas das ich ja auf meinem Blog auch versuche. Aber wenn man vom Namen des Blogs ausgeht, dann würden mich hier viele Manga-Reviews wahrscheinlich auch verwirren – also war es mit Sicherheit eine gute Entscheidung. Außerdem bin ich ja eine der Manga-interessierten, weswegen ich das sowieso nur befürworten kann 😉
    Ich glaube mir würde es so wie dir gehen, wenn ich einen reinen IT-Blog hätte. Jeden Tag programmieren und dann abends darüber schreiben, das könnte ich wahrscheinlich nicht. Ich hoffe aber, dass du den Spaß an Filmen nicht verloren hast und doch ab und zu Antrieb findet hier weiterzumachen. Manchmal ist es nur wie eine Hürde oder eine Wand, die man einmal einreißen muss und dann läufts wieder.

    Gefällt 1 Person

    1. So ein Mix ist auch nicht verkehrt.Das Problem ist nur, dass ich versuchen möchte, einmal die Woche eine Manga-Review rauszuhauen und diesen Rhytmus auch beizubehalten. Da würde das hier schnell Überhand nehmen und gerade die Leser, die wegen der Filme hier sind, vergraulen. So viel in der Theorie jedenfalls. Dann lieber eine Film- als Literaturschwemme. 😉
      Auch wenn ich mitnichten die Lust an Filmen verloren habe, so ertappe ich mich doch in letzter Zeit, eher Serien zu verfolgen. Einfach wegen der Laufzeit. Ich komme auf >2 Stunden Filme kaum noch klar. Das Problem ist allerdings wirklich eher das Schreiben, aus den verschiedensten Gründen. Aber das kommt wieder, wenn ich mich in der Hinsicht eigenen Interessen wieder verstärkt widmen kann. (Vermutlich war genau das der Grund..) Aber du hast Recht, diese Wand muss wieder eingerissen werden. Es wäre auch nicht das erste Mal. *lach*

      Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s