Archiv der Kategorie: 6 Punkte

[Film] Kingsman: The Golden Circle (2017 US/GB)

Matthew Vaughn sorgte vor drei Jahren mit der Verfilmung des gleichnamigen Comics Kingsman: The Secret Service für einen frischen Wind im Agentenfilm. Mit einem sympathischen Underdog (Taron Egerton), der unter den Fittichen Colin Firth’s zum eleganten Gentleman ausgebildet wird und anschließend die Welt retten muss, gelang es Kingsman, mit ordentlicher Prise Selbstironie und einer spektakulären Inszenierung die Lachmuskeln mit originellen Ideen und Actionsequenzen zu bombardieren. Drei Jahre später steht nun das Sequel bereit. Doch kann es mit dem feschen Erstling mithalten?

Der Golden Circle bedroht die Welt. Unter der Führung von Miss Poppy (herrlich kirre: Julianne Moore) werden Drogen verseucht und die Welt erpresst. Alles aus dem tiefsten Dschungel Kambodschas heraus, wo sich die abgedrehte Geschäftsfrau ihr kleines Paradies geschaffen hat. Die Kingsmen müssen sich neu formieren und Eggsy hat mit seiner Angebeteten alle Hände voll. Doch irgendwer muss die Welt retten, denn der Golden Circle wird zu einer persönlichen Angelegenheit… [Film] Kingsman: The Golden Circle (2017 US/GB) weiterlesen

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[Film] A Tale of Two Sisters (2003 KR)

Auch wenn ich nicht offiziell am #Horrorctober teilnehme, so gehört ein Horrorfilm im herbstlichen Oktober dazu. Wenn es draußen früher dunkel wird und man es sich auf der heimischen Couch gemütlich macht, geht es doch gar nicht anders. Hehehe… ich nehme mal vorweg, dass mich dieser – nebenbei bemerkt als einer der besten und nicht minder erfolgreichen koreanischen Horrorfilme – an die Grenzen gebracht. Ihr wisst ja, Horror und ich, das geht auf keine Kuhhaut. Und psychologisch motivierter Horror ist noch ein ganzes Stückchen fieser.

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[Film] Dunkirk (2017 US/UK/NL/FR)

Hier muss gar nicht um den heißen Brei geredet werden, denn Dunkirk ist ganz in Ordnung. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Das größte Problem des Films ist es, dass er sich wie eine Fingerübung Christopher Nolans anfühlt. Es ist ein technischer Showcase par excellence: Ein immanenter anschwellender Score unterstreicht die anspruchsvollen Bildkompositionen, die Szenen werden von ihren Darstellern getragen… und zugleich bietet all dies auch Tücken, auf die Dunkirk gnadenlos hereinfällt. Und da wären wir wieder beim Hauptproblem: Es erscheint lediglich wie eine Fingerübung, deren Unsauberkeiten mit Leichtigkeit hätten umgangen werden können. [Film] Dunkirk (2017 US/UK/NL/FR) weiterlesen

[Film] Wonder Woman (2017 US/CN/HK)

Der Hype schlägt um sich und DC scheint endlich mal etwas richtig gemacht zu haben: Wonder Woman bläst die Konkurrenz am Box Office förmlich weg. Es könnte also etwas dran sein, an diesem Blockbuster?

In der Tat macht Regisseurin Patty Jenkins vieles verdammt richtig: Die Action ist impulsiv gestaltet und dank der Zeitlupen gleichermaßen intensiv wie imposant in Szene gesetzt, das Rollenverhältnis zwischen Superheldin Diane und Sidekick Steve Trevor spritzig, ohne dabei zu dominant zu wirken und die Hintergrundgeschichte Dianas auf Themyscira ist wahnsinnig mitreißend (manchmal erinnerte es mich gar an Ridley Scotts Gladiator…). Ja mei, damit könnte sich im Prinzip auch enden lassen. [Film] Wonder Woman (2017 US/CN/HK) weiterlesen

[NCFF 2017] Wet Woman in the Wind (JP 2016)

Wenn die 17. Ausgabe des Nippon Connection Film Festivals schon unter dem Titel „Ecstasy & Desire“ läuft und zahlreiche 70er Jahre Roman Porno-Filme im Deutschen Filmmuseum auf 35mm präsentiert werden, dann darf natürlich auch keine Review zu einem Film dieser Art fehlen. Auch wenn es sich hier aus Zeitgründen bei Wet Woman in the Wind lediglich um eines von fünf Reboots zu den 70er/80er Jahre Hochglanzsoftpornfilmchen aus dem Studio Nikkatsu handelt. Es ist zeitlich einfach kaum schaffbar, zwischen allen möglichen Locations zu pendeln.

Selten war der Name derart Programm:
Kosuke (Tasuku Nagaoka), seinesgleichen Author von Theaterstücken und Womanizer in Tokyo, hat die Schnauze voll von Beruf und Frauen. Also zieht er ins japanische Hinterland und baut sich dort gänzlich abgelegen eine spartanische Hütte. In der Hoffnung, in Ruhe über den Sinn seines Lebens zu sinnieren, wird die Stille von der aggressiven Shiori (Yuki Mamiya) gebrochen. Sie stellt Kosuke nicht nur in Sachen Geduld auf die Probe, auch sein selbst auferlegtes  Enthaltsamkeitsgelübde sieht sich einer unausweichlichen Gefahr ausgesetzt. [NCFF 2017] Wet Woman in the Wind (JP 2016) weiterlesen

[Film] Arrival (2016 US)

Ich muss die folgende Review etwas subjektiver als üblich gestalten… bitte habt Nachsicht. Auf Denis Villeneuve ist Verlass. Seine Filme sind für mich jedes Mal eine Überraschung für sich: Vom wider Erwarten nicht zünden wollenden Prisoners, zum persönlichen Ausnahmefilm 2016 Sicario hin zum Mindfuck par Excellence Enemy, der mir ja völlig Latte war. Ja. Denis Villeneuve ist einer dieser Regisseure, bei denen ich im Vorfeld nie weiß, was ich bekomme, aber trotzdem so angespornt bin, die Filme dennoch zu sehen. So auch Arrival, bei dem ich mich richtig geärgert habe, ihn nicht im Kino gesehen zu haben. Und das auch noch immer tue. Obwohl…

Die Handlung dürfte hinlänglich bekannt sein:
12 Raumschiffe landen willkürlich (naja, nicht wirklich) auf der Erde. Um zu erfahren, was die extraterrestrischen Wesen von der Menschheit wollen, zieht das amerikanische Militär (u.a. Forest Whitaker) die Sprachwissenschaftlerin Louise Banks (Amy Adams), sowie den theoretischen Physiker Ian Donelly (Jeremy Renner) hinzu…
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[Kurzfilm] Haze (2005 JP)

Okay, nur weil ich Horrorfilme meide wie die Pest, heißt das nicht, dass ich sie nicht doch schaue. Manchmal ist die Neugierde zu groß, manchmal passt es gut zur aktuellen Stimmung. So kam ich gestern in den Genuss eines (längeren) Kurzfilms von Shinya Tsukamoto. Einem Extremkünstler, der mit seinem nicht minder extremen Film Tetsuo: The Bullet Man leicht den Platz Nummer eins auf meiner Hassfilmliste erklommen hat. Aber gut, die Neugierde siegt, die Stimmen zu seinem klaustrophobischen Film Haze klangen gut, also was soll’s. Mein Beitrag zum #Shocktober, der dem ein oder anderen von euch vielleicht gefallen könnte.

Haze ist Mindfuck. [Kurzfilm] Haze (2005 JP) weiterlesen

Battle Royale mit Bomben in BTOOOM!

Project Kitsune

This is where tomorrow brings a new game.
It’s time to learn that pain is gain ready FIGHT!

„EXIST“ – nano

Btooom! ist das Äquivalent zu Battle Royale – nur beschränkt auf Bomben.

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