Schlagwort-Archive: Gillian Flynn

[Film] Dark Places (2015 FR/US)

Geht man stur nach der Lektüre von Gillian Flynn, so ließe sich mit Fug und Recht behaupten, Dark Places gehöre zu den besseren Vertretern der Literaturadaptionen. Sämtliche Schlüsselmomente werden abgehakt und teils hatte ich tatsächlich das Gefühl, genau die Bilder vor Augen zu haben, die ich auch beim Lesen im Kopf hatte. Dahingehend ist er richtig stark gemacht. Allerdings kommt es auf sehr viel mehr an, als nur die richtigen Bilder zu liefern. [Film] Dark Places (2015 FR/US) weiterlesen

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[Literatur] Dark Places – Gefährliche Erinnerung (2009)

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Aufmerksame Leser werden es ja sicher schon aufgeschnappt haben. Dieses Buch hat mich enorm viel Zeit und Nerven gekostet. Und ich dachte schon, ich würde niemals den Vorgänger, Cry Baby – Scharfe Schnitte durchhalten. Das war ja noch einigermaßen flüssig geschrieben, aber hier war ich tatsächlich kurz davor, den E-Bookreader in die Ecke zu feuern. Aber halbe Sachen sind nicht mein Ding, und siehe da: Zum Ende hin konnte es mich dann doch noch einigermaßen fesseln. Dennoch bin ich vom narrativen Stil nicht gerade angetan.

Libby Day ist die einzige Überlebende [Literatur] Dark Places – Gefährliche Erinnerung (2009) weiterlesen

Liebster Award – von Filmschrott!

Verdammt, jetzt dachte ich schon ich käme drum herum, aber der gute Marcel von Filmschrott hat mich nominiert.
Edit sagt: Sogar schon vor zwei Wochen!Ich bekomme sowas ja nie mit. Eigentlich total mies von mir.
Dann will ich mal nicht so knauserig sein und schleunigst 11 Antworten abliefern. Danke für die Nominierung! Da nun jeder in meiner kleinen Blogosphäre nominiert wurde, lasse ich die 11 weiteren Nominierungen sein. Falls aber gerade jemand Lust auf eine weitere Runde des Frage-Antwortspielchen hat, der findet unten 11 weitere Fragen, die ich einfach mal so stehen lasse. Liebster Award – von Filmschrott! weiterlesen

Media Monday #179

Ein neuer Tag ist da, mal sehen ob die damit einhergehende neue Woche etwas mehr Aktivität auf meinem Blog verspricht. Die kleine Auszeit tat jedenfalls mal ganz gut, somit auch das „zwanglosere“ Filme schauen, ohne den Hintergedanken, noch einen Kommentar dazu abgeben zu „müssen“. Jedenfalls hat sich hier einiges an frischen Eindrücken zu Filmen angehäuft und auch das schreiben selbst habe ich wieder in Maßen aufgenommen, nur ob letzten Endes auch etwas schriftliches für den Blog folgt, das weiß ich noch nicht so ganz (die Review zu Frankenstein habe ich nicht vergessen!). Vielleicht weite ich die Verschnaufpause auch noch auf diese Woche aus, aber auch das kann ich noch nicht mit Bestimmtheit sagen. Only time will tell… Doch das soll mich nicht von den neuesten 7 Fragen des Medienjournals abhalten, die ich flugs einschiebe um hier wenigstens etwas die Kontinuität zu wahren:

1. Die wohl beste Comedy-Serie in meinen Augen Media Monday #179 weiterlesen

[Literatur] Cry Baby – Scharfe Schnitte (2007)

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Gillian Flynn

Nachdem mich David Finchers Adaption von Gillian Flynns Roman Gone Girl so fasziniert hat, dachte ich mir, nimmste dir mal ihr Debüt zur Brust. Und ich war beim finalen Zuklappen eines Buchs selten so zwiegespalten, wie bei Cry Baby – Scharfe Schnitte.

Journalistin Camille Preaker verschlägt es notgedrungen in ihr trostloses Heimatkaff Wind Gap, Missouri. Sie soll über einen Mädchenmord berichten, in der Hoffnung, dass dabei eine große Story bei rausspringt. Ihr Chef sieht darin den Heimvorteil, schließlich wuchs Camille dort auf und kennt sich auch bestens in der Gegend aus. Doch die Journalistin sieht sich nicht nur mit zwei brutalen Kindermorden, sondern auch mit ihrer traurig dunklen Vergangenheit konfrontiert.

Es ist schon fies: [Literatur] Cry Baby – Scharfe Schnitte (2007) weiterlesen

[Film] Gone Girl – Das perfekte Opfer (2014 US)

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Und wenn du denkst das Ende der Fahnenstange sei erreicht, legt Gone Girl – Das perfekte Opfer gleich drei Schippen oben drauf…

Ja gibt’s denn sowas? Von der Presse gelobt, von den Kinogängern gelobt. Die Erwartungen stiegen demnach in unermessliche Höhen. Und dann knallt dir David Fincher diesen spannenden Brocken von Film vor den Latz.

Auch wenn zu Beginn noch alles offen erscheint, schnell öffnet sich die Geschichte für Theorien, die immer mal wieder vom beinahe schon feststehenden ablenken. Und das funktioniert. Tadellos. Zum einen verdankt es der Film seinen herausragenden Darstellern. Man kann sagen was man will, aber Ben Affleck spielt hier ganz groß auf. Schimmert am Anfang schon das bröckelnde Liebesleben der Dunnes durch, wird er nach dem Verschwinden seiner Frau nach und nach in die Rolle des Mörders geschoben. Von den Medien. Vom Täter. Von der gesamten Öffentlichkeit. So langsam dämmert ihm, dass er sich in einer Zwickmühle befindet. [Film] Gone Girl – Das perfekte Opfer (2014 US) weiterlesen