Schlagwort-Archive: Haruki Murakami

[Project-K 2018] Filmfestival-Resümee

Mich hatte es das Wochenende vom 26. – 28. Oktober nach Frankfurt am Main verschlagen, um der 7. Ausgabe des Project-K beizuwohnen – einem sehr kleinen Filmfestival, das sich ganz der südkoreanischen Kultur und dem Kino widmet. Nachfolgend werde ich kurze Eindrücke zu den gesehenen Filmen listen und abschließend etwas über das Festival selbst berichten.

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[Film] Naokos Lächeln (2010 JP)

Jetzt gehört die titelgebende Literaturvorlage schon nicht zur besten ihres Fachs. Warum also ausgerechnet Norwegian Wood die Popularität und Verfilmung nach sich ziehen durfte, entzieht sich meiner Erkenntnis.
Jedenfalls sollte nur kurz erwähnt werden, dass sich die Verfilmung von Naokos Lächeln einigermaßen eng an die Vorlage hält, jedoch die interessantesten Dinge ausklammert. Und das hat einen Grund. [Film] Naokos Lächeln (2010 JP) weiterlesen

[Literatur] Naokos Lächeln (1987)

Ich merke allmählich, wie sehr ich nach literarischer Abwechslung lechze. Denn obwohl ich noch immer nicht genug von Haruki Murakamis Werken bekommen kann, machte sich bei der Lektüre dezente Stilmüdigkeit breit. Damit ist jedoch hier und jetzt Schluss, womit wir auch gleich beim Thema wären und direkt mit der Besprechung loslegen.

Wenn wir über Naokos Lächeln reden, dann reden wir über eines der populärsten Werke der japanischen Kultur, welches gerade unter Jugendlichen hohen Anklang fand und auch heute noch immer findet. Die Geschichte spielt sich während der Studentenproteste Ende der 60er Jahre ab und handelt vom jungen Studenten Tōru Watanabe, der sich zu zwei völlig unterschiedlichen Frauen hingezogen fühlt und mit sich und seiner Unschlüssigkeit hadert. Denn während die eine, Naoko, geheimnisvoll und verschlossen ist, geht Midori in ihrer lebenslustigen und extrovertierten Art auf. [Literatur] Naokos Lächeln (1987) weiterlesen

[Literatur] Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki (2015)

Es ist ein kleines Wunder, dass mich Haruki Murakami mit diesem Buch so vollkommen aus den Socken gehauen hat. Zumindest hatte ich das nicht erwartet. Nachdem Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki schon seine Runden durch die Blogosphäre drehte, wurde ich neugierig. Normalerweise kann ich mit solchen Slice of Life-Geschichten nur wenig anfangen, wissen sie mich einfach zu selten zu fesseln. Hier war es jedoch vollkommen anders und es glich einer Erfahrung, die ich jedem einzelnen von euch ans Herz legen möchte.

Handlung

Tsukuru Tazaki gehörte zu Schulzeiten einer Clique an, bestehend aus fünf Freunden, die eine einzigartige Chemie miteinander verband. Sie machten alles zusammen, konnten kaum ohne einander. Und doch gab es unausgesprochene Regeln, sodass sich niemand wie das fünfte Rad am Wagen fühlen sollte, was ihnen außerordentlich gut gelang.
Auch nach der Schulzeit und den ersten Jahren an der Universität hielten die Freunde den Kontakt zueinander aufrecht und es war fast wie in alten Zeiten. Doch urplötzlich und aus heiterem Himmel brechen die vier Freunde den Kontakt zu Tsukuru ab. Ohne ein weiteres Wort, ohne Erklärung. Tsukuru ist am Boden zerstört. Zahlreiche Jahre später fasst er den Entschluss, den Grund für die Verbannung zu erfahren. So begibt er sich auf eine Pilgerreise in die Vergangenheit… [Literatur] Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki (2015) weiterlesen