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[Film] Infernal Affairs (2002 HK)

Lange habe ich nach dem richtigen Augenblick gesucht, meine Bewunderung für diesen Film Ausdruck zu verleihen. Wirklich lange. So eine Review will schließlich nicht leichtherzig verfasst werden, gerade wenn es ich um diesen einen Film handelt. Der, der persönlich alles verändert hat: Die eigene Rezeption, den filmischen Horizont, mein Verständnis für Filme.
Warum also nicht die Gelegenheit ergreifen, wo die komplette Infernal Affairs-Trilogie in Deutschland erstmals auf Blu-ray erscheint? Dank dem relativ neuen deutschen Label Nameless Media, die sich in ihrem Sortiment vorwiegend dem Sammlermarkt widmen und einige deftige Special- & Sammlereditionen anbieten – die zudem in Deutschland erstmals eine HD-Auswertung erfahren (werden) – haben sie sich ordentlich ins Zeug gelegt, eine ansehnliche limitierte Special Edition von allen drei Infernal Affairs-Teilen zusammenzuschnüren. Natürlich HD-Remastered und im edlen Mediabookgewand.
Und weil es namenstechnisch so schön passt, haben sie mir ein Exemplar zukommen lassen, dass ich euch auch abseits einer Review gerne vorstellen möchte. Mein Fanherz schlägt jedenfalls deutlich schneller. Aber kommen wir erst einmal zur gewohnten Review:

Review

Ich war ja höchst skeptisch, wie der Film bei der nun schon dritten Sichtung innerhalb von 4 1/2 Jahren wirken würde. Schon damals hatte er sich prompt in mein Herz geschlichen, dennoch muss ich gleichermaßen zugeben, dass Infernal Affairs – Die achte Hölle keiner der Filme ist, den man sich immer und immer wieder anschauen kann. Wie also wirkt ein solcher Film nach all den Jahren, den man innerlich auch über die Zeit hinweg mächtig hochstilisiert hat? [Film] Infernal Affairs (2002 HK) weiterlesen

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[Film] Cold War (2012 HK)

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Die erste Dreiviertelstunde vom Erstlingswerk der beiden Regisseure Lok Man Leung und Kim-ching Luk empfand ich als äußerst sehenswert, zeigen doch schon allein die Luftaufnahmen, warum Hongkong zu den reizvollsten Städten überhaupt gehört. Doch nicht nur die Luftaufnahmen, sondern auch die verspielte Fotografie im Allgemeinen verdient sich hier ihre Sporen, sorgt doch gerade sie für eine angenehme Hochglanzoptik, ohne dabei zu geleckt zu wirken.

Und in all dieser Schönheit beginnt die Hatz auf einen korrupten Insider innerhalb des Polizeiapparates, welcher aufgrund des internen Machtkampfs der Führungsspitze ohnehin schon angeschlagen ist. Kollegen verschwinden, ebenso ein großer Batzen Geld und der Ruf Hongkongs, als sicherste Stadt Asiens steht auf dem Spiel. Als wäre das nicht schon Sorge genug, sitzen den leitenden Beamten auch noch die Anti-Korruptionsbehörde im Nacken. [Film] Cold War (2012 HK) weiterlesen