Schlagwort-Archive: Kyūsaku Shimada

The Blood of Wolves (2018 JP)

Allmählich bekomme ich doch immer mehr Highlights zu sehen. Und Kazuya Shiraishis Rausschmeißerfilm am Donnerstag ist ein exzellentes Beispiel dafür. Denn The Blood of Wolves ist verdammt solide Genrekost, die vielleicht nicht ganz als Yakuzafilm, dafür aber locker als Polizei- und Gangsterthrillerverschnitt im Hiroshima der 80er Jahre durchgeht.

Der führende Polizeiinspektor Ogami (Koji Yakusho) steht im Verdacht, Bande mit Yakuza geknüpft zu haben. Dennoch wird er gemeinsam mit dem frischen Polizisten Hioka (Tori Matzusaka) auf einen Vermisstenfall angesetzt. Während sie nach dem Opfer suchen, spitzt sich ein Bandenkonflikt der Yakuza immer weiter zu und die Polizei muss alles daran setzen, einen blutigen Krieg zu verhindern…

Die Erwartungen waren nicht gerade gering, weshalb es umso schöner mit anzusehen ist, wie alle Beteiligten sichtlich Bock auf diesen Film hatten.

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[Serie] Sühne (2012 JP)

Der japanische Zweiteiler Sühne oder auch Shokuzai ist nicht ganz ohne, zehrt an den Nerven und auch an der Geduld.

Fünf Mädchen spielen auf dem Schulhof ihrer Schule, als ein Mann um Hilfe bittet und eines der Mädchen weglockt. Die Mädchen sind skeptisch, doch lässt sich die neueste in der Clique darauf ein und geht mit dem Fremden mit. Besorgt warten die Mädchen und als ihre Freundin nicht zurückkehrt, machen sie sich auf die Suche nach ihr. Sie finden jedoch nur ihre geschändete Leiche in der Turnhalle. Obwohl sie den Täter gesehen haben, können sie ihn nicht beschreiben, woraufhin die Mutter des getöteten Kindes, Asako, sie unter Druck setzt und dazu zwingt, dieses Unvermögen zu sühnen. Wie, ist ihnen überlassen… doch lebt Asako in der Hoffnung weiter, dass sich die Mädchen dadurch an den noch immer freilaufenden Täter erinnern mögen und er so seine gerechte Strafe erwartet.

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