Schlagwort-Archive: Literatur

[Literatur] Der Marsianer (2014)

„Die Kommunikation zwischen Erde und Mars ist schwierig und erfordert äußerst spezialisierte Geräte. Aus Alufolie und Kaugummi kann ich mir jedenfalls nichts basteln.“

Der Marsianer von Andy Weir trieb vor nicht allzu langer Zeit durch diesen Teil der Blogosphäre und diverse Besprechungen machten mich neugierig, auch wenn die Motivation noch nicht allzu sehr vorhanden war. Seit aber plötzlich die Raumfahrt dank eines kanadischen Astronauten, der sich auf den Namen Commander Chris Hadfield schimpft, wieder im medialen Aufschwung ist und unabhängig davon der erste Trailer zur Verfilmung dieses Romans mit Matt Damon in der Hauptrolle des gestrandeten Astronauten veröffentlicht wurde, war ich Feuer und Flamme für dieses Buch. Und was soll ich sagen, außer: „Ich würde es dir ja gerne ausleihen weil es so gut ist, aber ich muss es einfach selbst nochmal lesen.“ [Literatur] Der Marsianer (2014) weiterlesen

[Literatur] Intrige (2013)

Jaja, ihr wisst ja seit meinen Buchempfehlungen, dass ich wohl einen unterbewussten Hang zu Büchern habe, deren Cover sich auf die Farben schwarz, rot und weiß beschränkt… Jedenfalls ist Intrige von Robert Harris einer dieser Romane, die mir keine Ruhe ließen, wann auch immer ich den Blick durch den Buchladen schweifen ließ. Immer wieder in der Hand gehalten, Klappentext gelesen und wieder zurückgelegt. Und dann folgte doch der beherzte Griff. Was für ein Glück! Doch wovon handelt es?

Der britische Historienautor Robert Harris greift in Intrige den womöglich größten Irrtum in der Geschichte des Justizsystems auf: Aus der Sicht des französischen Offiziers Marie-Georges Picquart wird die Affäre rund um den vermeintlichen Landesverräter Alfred Dreyfus neu aufgerollt. Ein Justizskandal, der erst in Frankreich Ende des 19 Jahrhunderts und später sogar weltweit für großes Aufsehen sorgte und die französische Regierung in schwerwiegende Bedrängnis brachte. Denn diese haben Dreyfus, einen Juden, für seine Taten zu lebenslanger Haft auf die sogenannte Teufelsinsel verbannt.
Wie weit ist Geheimdienstchef Picquart bereit zu gehen, um der Wahrheit auf die Schliche zu kommen und sich dabei selbst ins Fadenkreuz der Behörden zu begeben?
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[Literatur] Psycho Killer (2015)

Zwar entsprang dieser Buchkauf mehr der freien Lust und Laune statt eines geplanten Griffs, aber bei diesem Buchcover musste ich tatsächlich nicht lange überlegen. Außerdem war es endlich an der Zeit, dem mir unbekannten Autoren Anonymus etwas Aufmerksamkeit zu schenken. Denn wie oft stand ich schon vor den Bücherregalen und hatte seine „Bourbon Kid“-Romane in der Hand, auch bekannt als Das Buch des Todes, etc.?

Habt ihr euch jemals gefragt, wie ein B-Movie wohl als Roman funktionieren könnte? Geht das überhaupt, ohne… nunja, zu doof zu werden?

Handlung: In dem kleinen Kaff B-Movie-Hell geht ein Serienkiller um. Angefangen bei einem enthaupteten Polizisten, sieht sich bald niemand mehr sicher, während der Killer munter ein blutiges Massaker nach dem anderen veranstaltet. Das ruft den pensionierten FBI-Agenten Jack Munson auf den Plan, der früher seine Brötchen mit dem verrichten von Drecksarbeit verdiente und nun auf den unbekannten Killer angesetzt wurde. Was so einfach klingt, wird durch die Kleinkaffmentalität erheblich erschwert, denn in B-Movie-Hell herrschen eigene Gesetze und ein spezieller Gemeinschaftssinn. [Literatur] Psycho Killer (2015) weiterlesen

Drei Buchempfehlungen zum Tag des Buches

Okay, das kommt jetzt doch arg kurzfristig. Aber wenn man schon Bücher auf dem eigenen Blog behandelt, dann kann man diesen Tag des Buches doch nicht verstreichen lassen, ohne zumindest etwas kleines damit zu machen. Naja, also könnte man schon. Aber dann wäre es doch langweilig. Daher habe ich mal in meinem dürftigen Bücherregal nach Büchern gesucht, die ich euch einfach so mal empfehlen möchte. Drei Buchempfehlungen zum Tag des Buches weiterlesen

[Literatur] Die Flüsse von London (2012) – Peter Grant #1

Der frisch gebackene Police Constable Peter Grant hat sich nach dem Abgang von der Polizeischule schon in einer spannenden Abteilung der Metropolitan Police in London gesehen. Doch es kommt alles ganz anders, als er bei der Sperrung eines Tatorts, bei dem einem armen Kerl der Kopf abgeschlagen wurde, auf einen Geist trifft. Als wichtiger Zeuge mit unbewusstem Hang zum Magischen, wird Grant fortan Detective Chief Inspector Nightingale unterstellt. Was der junge Constable erst nicht weiß: Nightingale leitet eine eigene Einheit innerhalb der MET. Eine Einheit, die sich mit dem Magischen beschäftigt. Zusammen sollen sie den Mord aufklären, an dem irgendetwas nicht mit rechten Dingen zugeht.

Wer hier regelmäßig vorbeischaut, weiß, dass mir der erste Band der Peter Grant Reihe, Die Flüsse von London, sehr zugesagt hat. [Literatur] Die Flüsse von London (2012) – Peter Grant #1 weiterlesen

Blogparade: Bücher, die nach einer Verfilmung schreien

Ihr lasst mich ja gar nicht mehr über Filme reden! ;-)
Kaum sitze ich an einer Liste für ein Film und Song-Stöckchen, habe im Hinterkopf noch die Blogparade der besten Serienvorspanne sitzen und jetzt möchte Ma-Go Filmtipps auch noch drei Bücher von mir erfahren, die dringend nach einer Buchverfilmung schreien.

Während die anderen beiden Aktionen noch in Bearbeitung sind, lasse ich den Blick durch das Bücherregal schweifen… Blogparade: Bücher, die nach einer Verfilmung schreien weiterlesen

Fünf Buchvorsätze 2015

Nachdem xsehu von mighty movies über meine diesjährige (doch recht dürftige und *hust* viel zu hochgesteckte) goodreads-challenge gestolpert ist, hat er mich sogleich mit einem interessanten Stöckchen beworfen. Fünf Buchvorsätze sollen genannt werden und beim prüfenden Blick in Richtung SuB sprechen schon einige auf der Lauer liegende Romane für sich. Und sie sprechen Bände…

Aber lassen wir uns davon nicht beirren. Hier also meine Fünf Buchvorsätze für dieses Jahr.
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[Literatur] Dark Hideout (2014)

Mein Lesewille hat derzeit einen akuten Durchhänger. Um aber meine selbstgesteckte Zielvorgabe bei der diesjährigen Goodreads reading challenge nicht zu gefährden, schiebe ich ganz dreist einen Manga dazwischen. Oder auch mehrere. Mal sehen.
Wie dem auch sei. Eigentlich hatte ich ja erst mit einem anderen Manga des Mangakas Masasumi Kakizaki geliebäugelt. Da seine aktuelle Reihe Green Blood jedoch im deutschen noch nicht abgeschlossen ist, wird dieser vorerst aufgeschoben werde ich mal sehen wann diese drankommt und ob ich je eine Review pro Band oder die Reihe im Gesamtpaket kommentiere… Jedenfalls, nach kurzer Recherche zu einer möglichen Alternative durfte ich feststellen, dass Kakizaki einen äußerst detaillierten Zeichenstil pflegt, welcher speziell in dunklen Bildern erstklassig ausschaut. Wie gemacht also für eine Horrorgeschichte und ehe ich mich versah fiel mir sein Einteiler Dark Hideout in den Einkaufswagen. Ob es sich gelohnt hat?

Es sollte ein Neuanfang für das Ehepaar Seiichi und Miki werden. Ein Urlaub, in dem sich die beiden aufraffen und wieder zueinander finden sollen. Doch es kommt alles ganz anders, als es die beiden jungen Menschen geplant hatten. Denn ihre Urlaubsinsel birgt ein furchtbares Geheimnis, welches die tiefsten Abgründe des Menschen zu offenbaren vermag. [Literatur] Dark Hideout (2014) weiterlesen