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[Literatur] Die Saat – The Strain #1 (2010)

Tot? Wie kam sie darauf? Das Ding war doch nie lebendig gewesen…
Aber für einen kurzen Augenblick kam Lorenza das Bild einer riesigen faulenden Leiche in den Sinn, ein gestrandeter Wal. Genau so kam ihr das Flugzeug vor: wie ein verrotender Kadaver, ein toter Leviathan. „

„Nur gucken…!“ ist mittlerweile mein Standardspruch geworden, wenn es heißt den nächstbesten Buchladen unsicher zu machen. Und tatsächlich sollte nur geguckt werden. Kein Buch verirrte sich in die lesebegierigen Hände und so wollte ich schon von Dannen ziehen. Als… dieses schicke Cover meinen Blick auffing. Wie eine Elster wurde ich von diesem metallenen Design angezogen. Der Name Guillermo del Toro ist mir ohnehin ein Begriff und nach intensiver Begutachtung dann die Feststellung, dass es sich bei Die Saat um den ersten Band der The Strain Trilogy handelt, die übrigens auch gerade im Fernsehen läuft. Und da sich Bücher nun mal gerne vor der Verfilmung zu lesen eignen, war es um mich geschehen. Lange Rede, kurzer Sinn: Es folgen ein paar Worte zu dieser Zusammenarbeit Guillermo del Toros und Chuck Hogans. – Übrigens komplett spoilerfrei.

Handlung

Als eine volle Passagiermaschine auf dem JFK-Airport in New York kurz nach der Landung plötzlich nichts mehr funkt und ohne äußere Einflüsse alle technischen Geräte des Flugzeugs ausfallen, wird die Flugsicherung unruhig. Mit einem großen Aufgebot nähern sie sich dem „toten“ Flugzeug. Steht ein Terroranschlag bevor? Oder handelt es sich um etwas völlig anderes, aber nicht minder gefährliches? Das pure Böse?
Dr. Ephraim „Eph“ Goodweather und sein Team sollen herausfinden, was vor sich geht. Unterstützung erhalten sie dabei von einem gebrechlichen Mann: Abraham Setrakian, der mehr zu wissen scheint…
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[Literatur] Green Blood #1

Mit dem Manga Green Blood liebäugelte ich schon eine Weile, da mich das Setting der USA gegen Ende des Bürgerkriegs außerordentlich reizt. Zudem empfinde ich den Zeichenstil Masasumi Kakizakis als unglaublich detailverliebt und düster, was mir bereits in seinem alleinstehenden Manga Dark Hideout schon sehr gefiel. Da war der Griff zum ersten von fünf Bänden natürlich Ehrensache.

Green Blood erzählt in der Zeit zwischen Bürgerkrieg und industrieller Revolution die Geschichte zweier Brüder, Luke und Brad Burns, und wie sie versuchen in Five Points, dem schlimmsten Slum New Yorks, zu überleben.
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[Film] Revenge of the Green Dragons (2014 US/HK)

Als damals der erste Trailer zu Revenge of the Green Dragons, einer Zusammenarbeit der Macher von Infernal Affairs und Martin Scorsese, das Licht der Welt erblickte, war mir das Resultat schon zu nüchtern. Dennoch, die Hoffnung stirbt für gewöhnlich zuletzt und das beide Parteien durchaus etwas auf dem Kasten haben, ist auch ein nicht zu vernachlässigender Fakt. Kann also nur gut werden…?

Tagträumer
Tagträumer

Der Zuschauer begleitet die zwei Jungs Sonny und Steven, wie sie in Amerika mit ihrem Flüchtlingsleben klarkommen müssen. Keine Familie, kein Geld, die Arbeit als Tellerwäscher in einem abgeranzten Chinarestaurant stinkt und Freunde finden die beiden auch nicht so leicht. Die Pflegemutter ist sowieso nur scharf auf das ihr zustehende Geld und so müssen sich die beiden irgendwie alleine durchschlagen. Da ist es nur eine Frage der Zeit, bis sie sich mit einer der unzähligen Gangs im Chinesenviertel konfrontiert sehen, deren Jacken sie zügig tragen und sich in ihrer Hierarchie rasch hocharbeiten. Irgendeine Familie braucht ja jeder und diese gewährt ihnen zumindest Schutz. Den gibt es allerdings nicht umsonst. [Film] Revenge of the Green Dragons (2014 US/HK) weiterlesen