Schlagwort-Archive: Park Chan-wook

[Film] Die Taschendiebin (2015 KR)

Endlich. Endlich ist er da: Der gelungene Einstieg in das Kinojahr 2017. So viel sei vorwegzunehmen, denn auch wenn Die Taschendiebin bei weitem nicht perfekt ist, so ist es doch zumindest wieder ein richtiger (und wichtiger) Schritt zu sehen, wie Park Chan-wook wieder zu alter Stärke zurückgefunden hat.

Im Korea der 1930er Jahre, zu Zeiten der japanischen Besetzung, wird Sook-Hee (Kim Tae-ri) als Hausmädchen für die japanische Hausherrin Hideko (Min-hee Kim) angestellt, welche ein abgeschiedenes Leben fernab der Stadt führt und unter dem dominierenden Einfluss ihres Onkels lebt. Was nur niemand ahnt: Sook-Hee verfolgt einen Plan, der eine ganze Reihe unvorhergesehener Ereignisse ins Rollen bringt…
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[Film] Lady Vengeance (2005 KR)

Aufstufung von 6,5 auf 8 Punkte. Manchmal tut es eben gut, Filmen eine zweite Chance zu geben.

Bei der ersten Sichtung ging vieles aus Lady Vengeance schlicht und ergreifend an mir vorbei. Dann war er noch so lang und überhaupt…
Jetzt kam ich aus dem Grinsen gar nicht mehr heraus. Wie konnte ich diese feinfühlige Symphonie der Rache damals nicht erkennen? Wird man älter oder einfach nur aufmerksamer, wenn man sich mehr und mehr mit Film beschäftigt? Wahrscheinlich beides.

Jedes Mal wenn ich einen Film aus der Rachtrilogie sehe, bin ich versucht zu sagen das ist der groteskeste Film der Reihe! Weil… so und so! Tatsächlich lässt sich das aber gar nicht so einfach festmachen, denn dazu ticken Sympathy for Mr. Vengeance, Oldboy und eben Lady Vengeance viel zu unterschiedlich. Natürlich finden sich Parallelen, dennoch achtet man viel mehr auf die Unterschiede, die sich zwischen den Filmen auftun. Und das ist das wirklich herausragende, an den Arbeiten von Park Chan-wook: Er nimmt sich ein einziges Hauptthema und kreiert daraus drei vollkommen andersartige Filme. Und doch erkennt man seine Handschrift. Immer und immer wieder. Aber genug der Schwafelei. [Film] Lady Vengeance (2005 KR) weiterlesen

[Film] Oldboy (2003 KOR)

Mit manchen Filmen tue ich mich enorm schwer, die passenden Worte zu finden. Dieser hier ist so einer, deswegen folgt ausnahmsweise mal ein etwas gefühlsgeleiteter Artikel.

Oldboy… seit der ersten Sichtung von vor wenigen Jahren tue ich mich ausgerechnet mit diesem Film schwer. So richtig schwer. Ich mag ihn. Irgendwie. Aber dann auch wieder nicht. Zumindest nicht so ganz. Aber mal von vorn und nun endlich in loser Schriftform festgehalten: Park Chan-wooks Oldboy stellte für mich den Einstieg in seine Rache-Trilogie dar, die ich schätze. Sympathy for Mr. Vengeance finde ich herausragend, Lady Vengeance schon erheblich schwächer und auch nicht so gut wie Oldboy, aber trotzdem reizen mich diese drei unterschiedlichen Herangehensweisen an das Motiv der Rache ungemein, weshalb sich allein dafür schon ein Blick in die unterschiedlichen Filme lohnt. [Film] Oldboy (2003 KOR) weiterlesen

Media Monday #180

I don’t like Mondays… und warum laufen im Dezember eigentlich so viele neue Filme in den Kinos an? Da ist ja Planungstalent gefragt…

1. Wenn ich mir meine Filmvorlieben so anschaue, muss ein Film vor allem eines haben, um mich zu begeistern: Media Monday #180 weiterlesen

Media Monday #177

Gestern abend durfte ich Midge Ure solo und einzig und allein mit einer Akustikgitarre bewappnet sehen, heute Abend geht es dann zu Linkin Park und am Donnerstag geht es nochmal in die NT Live Aufführung von Frankenstein, diesmal mit vertauschten Rollen. Ich freue mich. Sehr sogar. Doch bevor die Woche richtig losgeht, bekommt ihr flugs die neusten Antworten auf die 7 Fragen des Medienjournals:

1. Tony Leung Chiu Wai gefällt mir nicht nur als Schauspieler, sondern auch Media Monday #177 weiterlesen

[Film] Sympathy for Mr. Vengeance (2002 KR)

SFMV-Header

Der Taubstumme Ryu (Shin Ha-kyun) möchte doch nur seiner schwerkranken Schwester helfen. Er schiebt Doppelschichten in einer Fabrik, um das nötige Geld für die lebensrettende Nierentransplantation und zugehörige Behandlungskosten ranzuschaffen. Doch hat er weder das Geld, noch ein passendes Spenderorgan, weshalb er zu anderen Mitteln greifen muss, um das Leben seiner Schwester zu retten. Das ruft unter anderem den Familienvater Park Dong-jin (Song Kang-ho) auf den Plan.

Der koreanische Regisseur Park Chan-wook hat ein Talent dafür, den Zuschauer mit seiner Bildästhetik auf Distanz zu halten. Speziell in Sympathy for Mr. Vengeance versagt er dem Zuschauer jegliche Form der Intimität duch Bilder. [Film] Sympathy for Mr. Vengeance (2002 KR) weiterlesen