Schlagwort-Archive: Ryō Kase

Mori: The Artist’s Habitat (2018 JP)

Der erste Tag der diesjährigen Nippon Connection liegt hinter mir. Wie immer gab es sehr nette Leute zu treffen und auch das Wetter war uns – trotz akuter Unwetterwarnung – hold. Der Tag war auch relativ kurz, denn heute stand lediglich der Eröffnungsfilm Mori: The Artist’s Habitat von Shuichi Okita auf dem Programm. Und einen anstrengenderen Einstieg in das Festival hätte ich nicht treffen können.

Regisseur Okita zeigt uns einen Tag im Leben des Künstlers Morikazu Kumagai (1880-1977), der meditativ nach Inspiration für seine Kunst sucht. In einem überschaubaren Garten, den er seit 30 Jahren nicht verlassen hat. Er kennt jede Pflanze,

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[Film] Unsere kleine Schwester (2015 JP)

Soso. Da schleiche ich seit geraumer Zeit um einen Film vom scheinbar äußerst populären japanischen Regisseur Hirokazu Kore-eda herum (Like Father, Like Son) und dann läuft doch glatt ein weiteres Werk von ihm im Programmkino meiner Wahl. Und schon bin ich hin und hergerissen…

15 Jahre haben die drei Schwestern Sachi (Haruka Ayase), Yoshino (Masami Nagasawa) und Chika Kouda (Kaho) ihren Vater nicht mehr gesehen, seit er sich mit einer neuen Frau aus ihrem Leben verdrückt hat. Die Mutter zerbrach daran und zog sich zurück, während die Schwestern seitdem gemeinsam ihren Weg durchs Leben beschreiten.  Als sich ihnen die Kunde zuträgt ihr Vater sei gestorben, begeben sie sich in die japanische Provinz, um der Beisetzung beizuwohnen. Nichtsahnend, dass sie eine 14-jährige Stiefschwester haben. Kurzerhand beschließen die drei, Suzu (Suzu Hirose) bei sich aufzunehmen. Im Haus ist schließlich genug Platz…
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[Serie] Sühne (2012 JP)

Der japanische Zweiteiler Sühne oder auch Shokuzai ist nicht ganz ohne, zehrt an den Nerven und auch an der Geduld.

Fünf Mädchen spielen auf dem Schulhof ihrer Schule, als ein Mann um Hilfe bittet und eines der Mädchen weglockt. Die Mädchen sind skeptisch, doch lässt sich die neueste in der Clique darauf ein und geht mit dem Fremden mit. Besorgt warten die Mädchen und als ihre Freundin nicht zurückkehrt, machen sie sich auf die Suche nach ihr. Sie finden jedoch nur ihre geschändete Leiche in der Turnhalle. Obwohl sie den Täter gesehen haben, können sie ihn nicht beschreiben, woraufhin die Mutter des getöteten Kindes, Asako, sie unter Druck setzt und dazu zwingt, dieses Unvermögen zu sühnen. Wie, ist ihnen überlassen… doch lebt Asako in der Hoffnung weiter, dass sich die Mädchen dadurch an den noch immer freilaufenden Täter erinnern mögen und er so seine gerechte Strafe erwartet.

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