Schlagwort-Archive: Shukō Murase

[Serie] Gangsta. – Vol.1 (2015 JP)

Auf wenige Serien habe ich mich so sehr gefreut, wie auf Gangsta. Schon seit einiger Zeit schleiche ich um den, dem Anime zugrunde liegenden Manga aus der Feder von Kohske, einer Freelance-Illustratorin. Aufgrund ihrer chronischen Erkrankung und damit verbundener Veröffentlichungsverschiebungen war ich umso überraschter, relativ schnell von einer Adaption zu hören. Und wenn man sich aufgrund einer nicht abgeschlossenen Handlung schon nicht an die Vorlage traut, dann doch wenigstens an die Serie, die zumindest die bereits erschienen Volumes 1 -5 abdeckt. Im Folgenden bespreche ich die erste Volume der deutschen Veröffentlichung von Nipponart.

Handlung

In Ergastulum steht Bandenkriminalität und Prostitution an der Tagesordnung. Inmitten der Unruhe arbeiten Nicholas und Worick als „Handymen“. Mehr illegal denn legal verdienen sie ihre Brötchen mit Aufträgen, die sowohl von herrschenden Gangs, als auch der Polizei ausgeschrieben werden, die sich aus den internen Gefechten lieber rauszuhalten versucht.  [Serie] Gangsta. – Vol.1 (2015 JP) weiterlesen

[Serie] Ergo Proxy (2006 JP)

Ergo Proxy Header2

„Unsere Stadt, Romdeau, ist zweifellos das letzte Paradies, das man noch finden kann. Ein weiterer Tag ist angebrochen. Einen besseren Ort als unter dieser Kuppel, die uns schützend umgibt, könnte es auf diesem zerstörten Planeten gar nicht geben. Was für ein langweiliges Paradies.“

Die Welt, wie wir sie kannten, ist tot. Kein Sonnenlicht, die triste Weite so endlos leer. Doch in der Kuppelstadt Romdeau herrscht reges Treiben. Menschen, Überlebende, leben hier unter einer Kuppel in ihrem eigenen System; Seite an Seite mit Autoreives; Maschinen, die ihren Herren dienen. Es soll eine Zufluchtsstätte sein, doch ein ungeheures Wesen wütet in der Stadt. Außerdem morden und flüchten immer mehr Autoreives aus Romdeau, obwohl sie darauf nicht programmiert sind. Was geschieht hier nur? Die Inspektorin der inneren Sicherheit Re-l Mayer ermittelt, doch erhält sie immer mehr Fragen als Antworten. Und wer ist dieser Immigrant Vincent Law?

Puh. Wer den Anime Ergo Proxy in einem Satz und ohne Gebrauch von Kommata beschreiben kann, der hat sich ein Fleißkärtchen verdient. Nachdem ich beim durchforsten der Blogparade der besten Serienopenings immer wieder auf dieses Werk gestoßen bin, musste ein Blick riskiert werden. Und ich fürchte nach einem Durchlauf der 23 Folgen lässt sich vieles noch gar nicht richtig (be)greifen. Denn Ergo Proxy ist ein wildes Potpourri aus Dystopie, künstlicher Intelligenz und der existenziellen Frage nach dem Sein. [Serie] Ergo Proxy (2006 JP) weiterlesen