Media Monday #275

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Kurz bevor wir in den Media Monday des Medien Journals starten, wollte ich nur kurz Bescheid geben, dass ihr hier ein Fazit aus der Kultivierungsumfrage von damals lesen könnt. Und was soll ich sagen, ihr Psychos! Nein, Spaß beiseite.
Ich habe diesen Auszug aus meinem Projektbericht vom wissenschaftlichen Material bereinigt und auf einer gesonderten Seite hochgeladen. Und ja, ich war auch etwas überrascht von dem Ergebnis. Das Passwort für diesen Bereich lautet Statistikgedöns und bietet euch umfassende Grafiken und hoffentlich lesenswertes Material. Für die Puristen unter euch reicht der Blick auf die Punkte IV. und V.

Gut, nach diesen schmerzlichen Erinnerungen in eine der ätzendsten Hausarbeiten überhaupt, kümmern wir uns wieder um das, was uns wirklich am Herzen liegt: Dem Media Monday.

1. Mein(e) Serien-HeldIn war früher Darkwing Duck, der Schrecken, der die Nacht durchflattert. Kommt daher womöglich meine Vorliebe zu Hüten?

2. Zugegeben, anfänglich wollte ich den Anime Bartender nur wegen meiner Challenge schauen, doch wenn man immerzu attraktive Cocktails präsentiert bekommt, dann dürstet es selbst auch nach einem ebensolchen. Und ich empfehle nach einem Feldtest, der rein zufällig kurz nach Abschluss der Serie stattfand, einen Mango-Maracuja Frozen Daiquiri. Yummy. Caipi, go home!

3. Takatsuki Yoshino aus Hourou Musuko (Wandering Son) ist ein grandioses Beispiel für eine richtig starke Frauenfigur, denn als Heranwachsende das zu tun, worauf sie gerade Lust hat, wie z.B. Jungs- statt Mädchenschuluniformen zu tragen, das können nur die Wenigsten. Diese Freigeistkultur, welche die meisten Kids leider aufgrund sozialer Wertvorstellungen unterdrücken müssen, kommt immer wieder zu kurz und hat mit Unbekümmertheit leider kaum noch was am Hut. Aber das war vor 15 Jahren auch nicht anders. Ich kenne das nur zu gut.

4. Mein letzter Spontankauf war gar nicht spontan, denn der koreanische Thriller Running Wild stand schon seit einer Ewigkeit auf meiner amazon-Wunschliste. Aber gut, das letzte was ins Haus flatterte, was das (wovon auch nur die linke DVD in mein Regal wandert):

spontankauf

Zu Das Jerico Projekt könnt ihr die Review übrigens schon lesen.

5. Die Serie Kemonozume war mir anfänglich richtiggehend unsympathisch, doch als die Charaktere ihre Beziehungen zueinander knüpften, konnte mich auch der mickrige Zeichen-& Animationsstil nicht davon abhalten, durch die dann doch eher mittelprächtige Serie zu rasen.

6. Die erste Staffel von The Night Manager wird mir auf penetranteste Weise von meiner Mutter ans Herz gelegt. Und von ihren Arbeitskollegen, die mir das ebenfalls ausrichten lassen. Ja doch, ich schaue es ja! *seufz* So viel zu sozialem Druck und so!

7. Zuletzt habe ich überlegt, welches Motiv ich als nächstes zeichnen soll und das war ziemlich ernüchternd ,weil ich noch immer nicht weiß, welche Merkmale dazu führen, dass mir ein Motiv leicht von der Hand geht, und bei manchen wiederum gar nichts geht. Aber was tut man nicht alles für die Kunst. Weiterprobieren und daran wachsen, so entsteht Kunst.

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10 Kommentare zu “Media Monday #275”

    1. Haha, ja in der Tat. Das Problem bei der ganzen Sache war ja „nur“, dass in etwa die Hälfte des Kurses ausgefallen war. Da wurde die Programmbesprechung auch nur „mal so“ abgehandelt und aufs rumprobieren verwiesen.
      Je nach Thema können wissenschaftliche Arbeiten aber auch Spaß machen. Hatte davor etwas zum Whitewashing in Hollywood geschrieben, das ging dann auch flott von der Hand.
      Aber ja, ist natürlich angenehmer, sowas nicht immer leisten zu müssen. 😉

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      1. fand ihn auch so super. es war die erste rolle, in der ich ihn bewusst wahrnahm, vielleicht konnte ich daher auch etwas unbefangener da rangehen…
        der film ist schon speziell, selbst für mike leigh. kann je nach grundstimmung wirklich schwer zu ertragen sein.

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  1. Himmel hilf.. Respekt an deine Hausarbeit und ich dachte die Analyse des allseits gehasst-geliebten Romans Brave New World sei mürbend… Ist ja nicht so als ob man dies nicht schon alles gehabt hätte.

    Ich oute mich mal vielleicht ein wenig: Ich kannte keine einzige der dort aufgeführten Krimiserien ;D Dabei habe ich früher wirklich verdammt viele gesehen…

    Bei mir verhält es sich so: Finde ich das Objekt interessant oder sogar Hyper interessant gelingt es mir, nur muss ich gleichzeitig entspannt sein und keine Erwartungen haben…

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    1. Merci. Ach, es gibt solche Hausarbeiten, die man am liebsten sofort verdammen möchte, und andere, die wiederum mehr Spaß bieten weil sie weitläufiger sein können. Manchmal müssen wir eben in den sauren Apfel beißen.
      Wie, echt? 😀 Allein von den deutschen Serien habe ich eine Weile ’ne Menge verfolgt. „Küstenwache“ und Co. ^^
      Extrem gehypte Serien schaue ich tatsächlich nur ungern. Breaking Bad, Game of Thrones, etc. Da geht es mir dann so wie du. Ich schiebe sie rund ein bis zwei Jahre vor mir her (oder gar bis sie komplett fertig sind) und schaue sie dann. Dann bin ich auch einigermaßen entspannt dabei. Nur die Erwartungen sinken leider nicht.

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