Archiv der Kategorie: Horror

[Film] A Tale of Two Sisters (2003 KR)

Auch wenn ich nicht offiziell am #Horrorctober teilnehme, so gehört ein Horrorfilm im herbstlichen Oktober dazu. Wenn es draußen früher dunkel wird und man es sich auf der heimischen Couch gemütlich macht, geht es doch gar nicht anders. Hehehe… ich nehme mal vorweg, dass mich dieser – nebenbei bemerkt als einer der besten und nicht minder erfolgreichen koreanischen Horrorfilme – an die Grenzen gebracht. Ihr wisst ja, Horror und ich, das geht auf keine Kuhhaut. Und psychologisch motivierter Horror ist noch ein ganzes Stückchen fieser.

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[Film] 10 Cloverfield Lane (2016 US)

10 Cloverfield Lane hat ein Problem. Eigentlich ist es nicht nur dieser Film, der ein Problem hat und es ist auch nicht nur ein Problem. Je öfter ich solche Filme schaue, desto eher beschleicht mich das Gefühl, dass Drehbücher unglaublich ideenlos sind. Nicht wagemutig genug. Thomas Elsaesser schreibt über das moderne (digitale) Kino, dass einige Filmwissenschaftler behaupten, „dass das Gestaltungsprinzip, dem Hollywood und andere ausgerichtete Kinematografien in den vergangenen 80 Jahren gefolgt sind – das Modell eines Drei- oder Fünfakters, basierend auf dem zweieinhalbtausend Jahre alten aristotelischen Drama -, in Form der klassischen Filmerzählung im digitalen Zeitalter immer noch völlig ungebrochen funktioniert.“[1]
Zwar schreibt er hier über die Anpassung an neue digitale Formen des Films, aber den Gedanken möchte ich für 10 Cloverfield Lane gerne aufgreifen. Denn hier führt diese klassische Narration zu einem Dilemma, dem ich immer mehr Filme ausgesetzt sehe: Das entweder oder. [Film] 10 Cloverfield Lane (2016 US) weiterlesen

[Film] Alien: Covenant (2017 US)

Und auch nach dem zweiten Prequel zu Alien, Alien: Covenant, zeigt sich Ridley Scott unermüdlich und lässt noch immer Raum für weitere Teile. Das Mysterium um die Aliens wird nach und nach aufgedröselt, die Brücke zu den Ursprungsfilmen immer offensichtlicher und doch…

Die Ausgangslage in Alien: Covenant ist okay. Nichts neues, auch etwas stereotyp vielleicht (nach modernen Maßstäben in Film), aber es stört nicht sonderlich, dass es sich um eine Kolonisierungsmission handelt. Denn zehn Jahre nach Verschwinden der Prometheus soll nun die Covenant neue Wohngründe für die Menschheit im Weltraum besiedeln. Nach einem Unfall steht die Crew jedoch vor der Überlegung, den ursprünglich ausgewählten, aber noch weit entfernten Planeten anzupeilen, oder einem fremden Signal zu folgen und einen bisher unentdeckten Planeten anzusteuern, was wertvolle Zeit- und Ressourceneinsparungen nach sich ziehen würde. Es kommt wie es kommt und die Covenant verfolgt das Signal… [Film] Alien: Covenant (2017 US) weiterlesen

[Film] Tanz der Teufel (1981 US)

Lange, wirklich lange war Sam Raimis Groteske Tanz der Teufel zumindest in deutschen Kreisen ein Sorgenkind. Immer auf dem Kieker der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften, respektive Medien, folgten Indizierungen und Beschlagnahmen. 2016 dann – endlich – die Listenstreichung und sogar die FSK erbarmte sich, dem Totentanz das blaue FSK 16-Siegel zu verleihen. Vielleicht, oder gerade deshalb, sieht man sich bei diesem Film mit einem Kult konfrontiert: Eine enorme Fanbase, die den ersten Teil der Reihe frenetisch feiert. Doch was ist dran, an diesem absurden Spektakel?

Zunächst einmal die Story, die inzwischen ohnehin jedem Filminteressierten spätestens seit Joss Whedons The Cabin in the Woods geläufig sein dürfte:
Fünf Jugendliche fahren in den Wald und wollen ihren Urlaub in einer abgelegenen Hütte verbringen. Dort finden sie unter einer wenig einladenden Kellerluke eine handvoll interessanter Relikte und ein Tonband, dass sie besser nicht abgespielt hätten. Und schon nimmt das blutige Unheil seinen Lauf… [Film] Tanz der Teufel (1981 US) weiterlesen

[Film] Inside (2007 FR)

Bei einem schweren Autounfall überlebt die schwangere Fotografin Sarah (Alysson Paradis) nur knapp mit ihrem ungeborenen Kind, während ihr Mann seinen schweren Verletzungen erliegt. In der Folge verliert sich Sarah monatelang in Depressionen, möchte nur noch alleine sein. Zurückgezogen in ihrer Wohnung wartet sie auf den nahenden Geburtstermin, nichtsahnend, was für ein Martyrium ihr am Tag vor der geplanten Geburt bevorstehen wird, als plötzlich eine vermeintlich hilflose Frau an die Türe klopft…

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[Film] A Serbian Film (2010 RS)

Dieser Film gilt unter Filmfreunden nicht nur als einer der härtesten aller Zeiten, er wird auch seit seinem Erscheinen im Jahr 2010 kontrovers diskutiert. Vor allem eine einzelne Szene, die auch Menschen kennen, die den Film noch gar nicht gesehen haben. Die Rede ist von Srdjan Spasojevics A Serbian Film.

Milos ist ein ehemaliger Pornodarsteller, der nicht nur gut ausgestattet ist, sondern auch einiges an Stehvermögen aufweist. Seit er sich aus dem Geschäft zurückgezogen hat, lebt er mit Kind und Kegel von den schrumpfenden Resten seines Ersparten. Bis ihm ein Angebot unterbreitet wird, dessen Entlohnung alle Sorgen der Zukunft beseitigen könnte. Er soll noch einmal die Hüllen für den dubiosen Produzenten Vukmir (Sergej Trifunović) fallen lassen, ohne zu wissen, was eigentlich für schmutzige Filmchen gedreht werden sollen. So findet sich Milos mit Dingen konfrontiert, die ihn bald an seinem Verstand zweifeln lassen.

Ohne Frage ist A Serbian Film ein Film, der zur Kontroverse schlicht und ergreifend bittet und noch dazu den roten Teppich ausrollt. Dennoch sollte man sich davon nicht blenden lassen. Wer bereit ist diese Tour de Force in Angriff zu nehmen, der sollte sich diesem Brett stellen und möglichst unvoreingenommen rangehen. Denn eine Wirkung hat er ohne Zweifel. Nur welche, das gilt es herauszufinden. [Film] A Serbian Film (2010 RS) weiterlesen

[Kurzfilm] Haze (2005 JP)

Okay, nur weil ich Horrorfilme meide wie die Pest, heißt das nicht, dass ich sie nicht doch schaue. Manchmal ist die Neugierde zu groß, manchmal passt es gut zur aktuellen Stimmung. So kam ich gestern in den Genuss eines (längeren) Kurzfilms von Shinya Tsukamoto. Einem Extremkünstler, der mit seinem nicht minder extremen Film Tetsuo: The Bullet Man leicht den Platz Nummer eins auf meiner Hassfilmliste erklommen hat. Aber gut, die Neugierde siegt, die Stimmen zu seinem klaustrophobischen Film Haze klangen gut, also was soll’s. Mein Beitrag zum #Shocktober, der dem ein oder anderen von euch vielleicht gefallen könnte.

Haze ist Mindfuck. [Kurzfilm] Haze (2005 JP) weiterlesen

[Film] Bone Tomahawk (2015 US)

Zwischen Western und Horror angesiedelt, schleppen sich Kurt Russell, Patrick Wilson, Matthew Fox und Richard Jenkins durch die Prärie nahe der mexikanischen Grenze, um auf Rettungsmission gegen gefräßige Kannibalen zu gehen. [Film] Bone Tomahawk (2015 US) weiterlesen