Archiv der Kategorie: Großbritannien

[Serie] Residue (2015 GB)

Residue. Abfall. Überbleibsel. Was nun aber genau übrig geblieben ist, als in einer dystopisch angehauchten Stadt irgendwo in England eine Bombe hochgeht und rund 8 Quadratkilometer Wohnfläche unbewohnbar macht, das weiß niemand so recht. Weder die Fotografin Jennifer (Natalia Tena; Game of Thrones), noch der Pressesprecher des Premierministers, Jonas Flagg (Iwan Rheon; Game of Thrones). Fest steht nur, dass eine Quarantänezone um das Gebiet errichtet wurde, um das umliegende Wohngebiet zu schützen. [Serie] Residue (2015 GB) weiterlesen

[Film] Macbeth (2015 GB/FR/US)

In der Fülle der Shakespeare-Verfilmungen wundert es mich tatsächlich noch immer, wie es den unterschiedlichsten Regisseuren gelingt, dem Stoff immerzu neue Seiten abzuringen. So gleichen sich die wenigsten Adaptionen, der Fokus scheint immer in Bewegung zu sein. Der australische Regisseur Justin Kurzel entlockt der Geschichte um den machthungrigen Thanen Macbeth wieder neue Facetten und lässt die alten Worte in moderner cinematischer Poesie schwelgen. [Film] Macbeth (2015 GB/FR/US) weiterlesen

[Film] 45 Years (2015 GB)

Andrew Haighs Drama 45 Years handelt zwar nicht vom Älterwerden, jedoch von der Gnadenlosigkeit der Zeit.

Das kinderlose Paar Kate (Charlotte Rampling) und Geoff (Tom Courtenay) steht kurz vor der Feier ihres 45. Hochzeitstages, als Geoff einen Brief erhält der das ganze Gerüst seiner Ehe ins Wanken bringt.

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[Film] Mr. Holmes (2015 GB/US)

Unzählige Verfilmungen liegen der fiktiven Gestalt aus der Feder von Sir Arthur Conan Doyle zugrunde. Die klassischen Detektivgeschichten, in denen Sherlock Holmes mit seiner brillanten Auffassungsgabe die Fälle löst und ihm sein Partner John Watson tatkräftig zur Seite steht und… aus den literarischen Ummodelungen der Fälle Profit schlägt.
Doch was passiert mit einem aufgeweckten Intellekt, der sich langsam aber sicher mit dem Alter abfinden muss? Dessen Gedächtnis nicht mehr so will wie es soll? Bill Condon geht dieser Frage mit seinem Film Mr. Holmes auf den Grund und konfrontiert ebenjenen mit Demenz.

Gegen Ende des Jahres suche ich mir immer einen Kinofilm raus, der abseits des Mainstreams den knallig lauten Tönen trotzt und das Kinojahr in entschleunigter Manier zu einem Ende führt. Vor zwei Jahren war es Only Lovers Left Alive, letztes Jahr Die Entdeckung der Unendlichkeit und in diesem sollte es Mr. Holmes werden. Ins Visier rutschte der Film allerdings primär wegen Hiroyuki Sanada, den ich in diesem Jahr erst so richtig zu schätzen gelernt habe. [Film] Mr. Holmes (2015 GB/US) weiterlesen

[Film] James Bond 007: Spectre (2015 GB/US)

Wie geht man an einen Film ran, dessen Vorgänger bereits genau dem entsprach, was man sich von einer Neuausrichtung des Franchises so unbedingt erhoffte? Skyfall ist für mich, mit geringen Abstrichen, exakt das geworden, auf das ich seit Casino Royale so unglaublich pochte. Und dann setzt Sam Mendes mit Spectre nach. Oder auch nicht.

Man muss es einfach sagen: Ganz egal wie vielversprechend das alles auf dem Papier auch aussah, der Nachfolger von Skyfall war von vornherein zum Scheitern verurteilt. Was sollte denn auch folgen, oder: Wie sollte man das überhaupt überbieten können? Das war vermutlich einer der Gründe, weshalb sich Regisseur Sam Mendes mit der Rückkehr auf den Regiestuhl so schwer tat. Verständlicherweise. [Film] James Bond 007: Spectre (2015 GB/US) weiterlesen

[Film] The Railway Man – Die Liebe seines Lebens (2013 CH/AUS/GB)

The Railway Man ist ein Film, dessen pathetisch schnulzig anmutender deutscher Beititel beinahe eine Schmonzette ankündigt, glücklicherweise aber gekonnt um dieses erste Klischee herum schippert. Dabei ist Jonathan Teplitzkys Werk einer dieser biographischen Filme, die man auf Brechen und Biegen mögen möchte, es aber aufgrund des wichtigsten Faktors – der Narrative – nicht kann.

Es war damals Liebe auf den ersten Trailer. Die Geschichte schien zu stimmen, Tragik, die nicht zu schwülstig vorgetragen zu werden schien, schöne Bilder und die Besetzung hochkarätig. Leider hat es nicht sollen sein und The Railway Man fiel im Kino durch, lässt mich aber trotzdem seit knapp einer Woche nicht mehr los. [Film] The Railway Man – Die Liebe seines Lebens (2013 CH/AUS/GB) weiterlesen

[Film] 127 Hours (2010 US/GB)

127-Hours-HeaderIch mag James Franco nicht. Ich mag auch Kate Mara nicht und Danny Boyle (Sunshine) respektiere ich, aber seine Filme zünden nicht immer so, wie sie soll(t)en. Aber.
Aber, aber, aber. Dann gibt es da ja noch 127 Hours.
Diese Tour de Force, die sich auf Aron Ralstons (James Franco) verhängnisvollen Kletterunfall konzentriert, und dabei eine unnachahmlich intensive Survivalatmosphäre entstehen lässt. [Film] 127 Hours (2010 US/GB) weiterlesen

[Serie] Doctor Who – Staffel 8 (2014 GB)

Die TARDIS landete letztes Jahr erneut mit einem großen Knall und läutete ein weiteres Kapitel im modernen Whoniverse ein. Mit Peter Capaldi als 12. Doctor ändert sich die Marschrichtung der Serie maßgeblich und es ist immer wieder spannend mit anzusehen, wie sich dieses britische Kultformat neu erfindet und neu entdeckt.
(Kurze Info: Die eingebundenen Zitate geben zum Teil Plotpoints und Eigenschaften wieder. Zum lesen die entsprechenden Zeilen markieren!)

„Where we’re going?“
„Into Darkness.“
Into the Dalek (EP02)

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